Ökonomische Ratsprotokolle 1837

durch eine Mauer von dem vorderen Verkaufsgewölbe, die Kellerabtheilungen eben so von dem vorderen Kellertheile abgesondert, endlich die beantragte Kellerstiege so wie die Thüre aus dem Zwinger in das Holzgewölbe angebracht werde; dagegen soll künftighin alle Auflagerung von Holzwerk für den Pfarrhof in dem Zwinger des Bürgerspitals zur Erzielung einer mehreren Feuersicherheit an diesem Platze vermieden werden. Die dießfalls erlaufenden Adaptirungskosten dürften aber aus dem Vermögen der Vorstadtpfarrkirche Skt. Michael bestritten werden, da daßelbe derzeit dazu hinreicht. Das Präsidium erinnert, daß das Pfarrhofsgebäude städtisches Eigenthum sei, daß es als städtisches Gebäude im Inventario aufgeführt erscheine, u. aus diesem Grunde vorfallende Reparaturen aus städtischem u. nicht aus dem Kirchenvermögen zu bezahlen kommen. M. Rath Haydinger ist mit dem Hr. Bürgermeister einverstanden. M. Rath Freyinger mit dem Referenten aus folgendem Dilema: Entweder ist das in Rede stehende Gebäude ein Pfarrhof, oder es ist keiner. Da das letztere nicht behauptet, sondern als factisch das erstere zugegeben werden muß: so ist vorschriftmäßig zur Bestreitung der Bau - u Reparaturskosten das zureichende Kirchenvermögen, u. erst bei deßen Abgang der Patron zu concurriren berufen. M. Rath Buberl, Ökonomierath Reschauer u. der Bürgerausschuß sind mit dem Referenten einverstanden. Conclusum. Ist unter Anschluß der sämtlichen Akten u. eines Rathsprotokollsextractes Bericht zu erstatten. 6007. Der Maurermeister Karl Huber junior überreicht die Kostenanschläge über die Baugebrechen im Pfarrhofe u. dem Speisgeherhäusel zu Skt. Michael. Referent erstattet folgenden Vortrag: Ich glaube, es seien diese Bauelaborate mittelst Bericht und mit

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