Gemeinderatsprotokoll vom 23. Juli 1948

Die Selbstkosten dieser Pläne belaufen sich auf S 18.755,12, und zergliedern sich wie folgt: Reiserechnung des Herrn Stamm nach Wien im Okt. 1946 S 101,- Rechnung der Fa. Freytag & Berndt & Artaria Wien, für Druck und Papier 14.945,— Transportkosten 278,25 Weiters schlägt das Stadtbauamt vor, für die Ausfertigung des Planes Herrn Stamm, der die Arbeit größtenteils in seiner Freizeit durchgeführt hat, eine Gratifikation in der Höhe von 1.200.— zu gewähren Verzinsungszuschlag auf 3 Jahre für das Kapital von rund 2.230,87. Der Stadtrat stellte in der Sitzung vom 6. Juli 1948 den Antrag: Der Gemeinderat beschließe: "Für die Beschaffung von 10.600 Stück neuen Stadtplänen von Steyr wird ein Betrag von S 18.755,12 (Schillinge achtzehntausendsiebenhundertfünfzigfünf 12/100) bewilligt. Die Deckung ist aus dem Verkauf dieser Pläne zu suchen. Die vorläufigen Kosten hiefür sind aus Ersparnissen zu nehmen." Bürgermeister L. Steinbrecher: Wird zu diesem Antrage das Wortgewünscht? Das ist nicht der Fall. Der Antrag ist einstimmig angenommen. 10.) 21. 3530/48 Instandsetzungsarbeiten an der städt. Wasserleitung. Berichterstatter Gemeinderat Karl Kokesch: In der Zeit vom 19. 1. bis 30. 4. 1948 wurden in Hinterberg für die Behebung von Rohrbruchschäden Grabungen vorgenommen, die zum Teil mit Arbeitskräften der Fa. Hingerl getätigt wurden. Der städt. Wirtschaftshof konnte zum Zeitpunkte der Arbeitsvornahme nicht genügend Hilfskräfte zur Verfügung stellen, weshäb zur Vermeidung einer Unterbrechung der Wasserversorgung Arbeitskräfte der Fa. Hingerl zur vordringlichen Behebung dieser Rohrbruchschäden herangezogen werden mußten. Da eine genaue Festlegung über den Umfang der Arbeiten bei Beginn nicht vorgenommen werden konnte, weil die Schadensstellen nicht einwandfrei zu ermitteln waren und zum Teil erst durch eine laufende Untersuchung und Überprüfung örtlich festgelegt werden konnten, erhöhen sich die Kosten.

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