• Diese Beispiele zeigen, daß um die Frage eine intensive Bewegung entstanden ist, wie sie seit langem nicht mehr zu verzeichnen war, weil es sich bei der Herabsetzung des Pensionsalters für Schicht- und Schwerarbeiter eben wirklich um ein vordringliches Anliegen der Arbeiter handelt. Jetzt beim Wort nehmen Dieser Stimmung in den Betrieben mußten inzwischen auch führende Betriebsrats- und Gewerkschaftsfunktionäre Rechnung tragen. • So erklärte der Zentralbetriebsratsobmann der Chemie Linz AG, Bundesrat Gargitter, bei der Sitzung der oberösterreichischen Landesexekutive des ÖGB vom 6. März, daß diese Forderung gegenwärtig die wichtigste im Betrieb ist. • Bei der Landeskonferenz der Gewerkschaft Metall, Bergbau und Energie, die am 15. März in Steyr stattfand, bekannte sich Zentralbetriebsratsobmann Nationalrat Ruhaltinger von der VOEST-Alpine ebenfalls zur Herabsetzung des Pensionsalters für Schicht- und Schwerarbeiter auf 57 Jahre. So interessant und bedeutsam all diese Stellungnahmen und Befragungsergebnisse auch sind, die Herabsetzung des Pensionsalters für Schicht- und Schwerarbeiter ist damit natürlich noch nicht erreicht. Die Bewegung in den Betrieben muß noch wesentlich stärker werden, damit die berechtigte Forderung auch durchgesetzt werden kann. • Es kommt darauf an, bei dieser wichtigen Frage nicht locker zu lassen. Der Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Metall, Bergbau und Energie im Mai kann zu einem weiteren Höhepunkt im Kampf um die entscheidende Erleichterung für die Schicht- und Schwerarbeit werden. Dazu ist es notwendig, daß die Unterschriftensammlung noch breiter wird! • Auf jede einzelne Willensäußerung kommt es anl • Unterstützt die Bewegung für die Herabsetzung des Pensionsalters für Schicht- und Schwerarbeiter solidarisch durch eure Unterschrift! Gewerkschaftlicher Linksblock — aktiv für Deine Interessen
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