Ursprung und Geschichte des Gnadenortes Christkindl

streitung der Baukosten spendete Sr. k. u. k. Rpostoliichen ffiajestät l<aiser franz Josef 150, weiland Erzherzoi Rlbrecht 50 und die Gemeinde Garsten 500 Gu lden, der übrige Betrag wurde uon Spenden der Pfarrinsassen somie uon Wohltätern Steyrs und Umgebung bestritten. Barbara Huber, uerwitwete Besitzerin des (andsiedlgutes. (Christkindl 11r. 21) spendete die gro~e, 7' / 1 Zentner ichmere Glocke, melche auf ihren Vornamen getauft murde; an ihrem 11amenstag (4. Dezember) begleiteten ihre l<länge die Stifterin als erste zu Grabe. Ru~erdem lieferte sie kostenlos die Ziegeln zum Rusbau der Türme. Der Rusbau der Türme erfolgte nach den Ent– mürfen des Kölner Rrchitekten und Dombaumeisters– Johann Baptist Otto Schirmer, melcher auch die Rllika erhöhte. Doch die gutgemeinte Verichönerung der l<irche war nicht uon Erfolg, denn Schirmer, wenn auch be– deutend in der miederermachten Gotik, war zu !chmach, um im Geiste einer kraftstro~enden Stiluergangenheit, mie sie die Barocke war, zu ichaffen. Unfehlbar hatte· der Baumeister die Bekuppelung der ffielker Stiftskirch– turme zum Vorbi ld genommen, aber deren feierlichen (inienzug und strenge Einheit in der Stilform uermochk er nicht wiederzugeben. Die Verunstaltung der l<irche– mar beendet, so da~ die feierliche \Veihe der Glocken und Turmkreuze stattfinden konnte, melche am 29. Rugust- 1880 unter zahlreicher Beteiligung der Pfarrangehörigen und Rndächtigen aus Steyr und Umgebung durch den Steyrer Dechant und Stadtpfarrer Georg Rrminger uoll– zogen wurde. 1885 wurde Pfarrer Gast auf sei n eigenes Ver– langen uerse~t und zu seinem 11achfolger Rnton Punzen– berger bestellt, welcher 1904 in Pension trat und nach, Garsten übersiedelte. Selber lie~ die Schindelbedachung 0 34 D

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