782 behalten sullen, unschedlich allerweg, sulchen gemechten der Lande buntnussen und buntnuss brieuen die zwischen seliger gedechtnusse etwenn unserm Herren und Vater Keyser Karl uns und unsern Erben an einem teil und dem vorgenanten unserm Swager Herzogen Albrechten und seinen Erben an dem andern teil gemachet, getan, gegeben und verbrieuet sein, un¬ schedlich, ouch uns und dem Reich an unsern Rechten. Mit urkunt dicz briefs vorigelt mit unser kuniglichen Majestat In¬ sigle, Der geben ist zu Prag noch Crists geburde Dreyzehen Hundert Jare, dornach in dem Achtzigsten Jaren an Sand Anthony tage, unser Reiche des Behemischen in dem Siben¬ czenden, und des Römischen in dem virden Jaren. Aus der Blica: Per dominum Witkonem de Lantstein Martinus Suomensis Archidiaconus. Auf der Außenseite: K. Wenceslaus de Jenkow. Siegel fehlt. Es hieng an schwarzgelben Seidenschnüren. Das zweite Exemplar, mutatis mutandis, für Herzog Leopold, hat auf der Blica: Ad mandatum Regis P. Jauriensis. Und außen: R. Wilhelmus Kortelangen. Daran hängt, wie oben, das schön erhaltene Majestäts Siegel von un¬ gefärbtem Wachs. Zwei Origg. auf Perg. im k. u. k. H. H. und Staatsarchiv in Wien. Vergl. Kurz: Herzog Albrecht III., Bd. 1, pag. 306—308. 647. 1380. Prag. 17. Jänner. (St. Antonstag.) König Wenzel erneuert unter Inserierung des Bündnis Vertrages seines Vaters Kaiser Karl IV. mit Herzog Albrecht von Österreich de dato Prag 1373 St. Gallentag, dieses Bündnis mit diesem Herzog. Wir Wenzlaw von gotes gnaden Romischer kunig zu allen czeiten merer des. Reichs und kunig zu. Beheim, Be¬ kennen und tun kunt Offenlich mit diesem briue allen den die in sehent oder horen lesen, Wann seliger gedechtnusse der Allerdurchluchtigste furste Keiser Karl unser Herre und Vater
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