774 seinen nachkomen Chapellan daz vorgenant halb hunt phen¬ ning gelt — ierlich dienen — sullen an sant Gilgentag und douan begen sullen ainen iartag dem alten Ruetzschen von Hederstorf dem got genad ze derselben zeit. — Wir offen auch da wir freye wal haben den genanten dinst wider abze¬ chauffen in dem achteiden tar nach dem dinst tag zwischen sand Gilgen tag und weichnachten mit vier punt wienner penning. — Und dez ze vrchund geben wir dem vorgenanten sand Andres Altar und einem gleichen kapellon doselbs den offen brief, und wann ich obgenannter Peter auf dem Püchel di zeit nicht aigens insigels gehabt han und auch dain purcher im selber nicht versigten schol, dez hat er mit sampt mir ge¬ peten di erbern Niclasen den Schelbm di zeit purkraf ze Gobols¬ purch und Jansen Wolfgern di zeit Richter ze Hederstorf und auch paid Amptman der edeln Herren von Chapellen, daz seu der sach gezeugen sind mit iren — insigeln. — — Der brief ist geben nach Christi gepurd 1380sten iar an dem Heiligen Prehentag. Siegel fehlen. — Orig. auf Perg. im landständischen Archiv von Nieder¬ österreich in Wien. Hardegger Urkunden. 641. 1380. 0. 0. 7. Jänner. (St. Valteinstag.) Marchart der Pech und Margaret, seine Frau, verkaufen Jansen dem Pech und Margaret, seiner Hausfrau, ihren Weingarten „die Schut genannt. Ich Marchart der pech und ich Margred sein Hausfrau und all unser paider erben vergehen offenleich mit dem Brif und tun chunt allen den di yn sehent oder hört lesen, daz wir mit wolbedachtem mit, und zu der zeit da wir ez mit recht wol getun machten recht und redlich ze chauffen haben geben insen dem Pechen und vrawn Margreten seiner Haus¬ frawn und iren paiden erben unsern weingarten der da haist di Schut und leit zu nost Chunrats dez Praschen weingarten der da haist der Slacht, den vorgenanten weingarten hab wir in geben umb drey zehend halb hunt penning wienner münz¬ der wir ganz und gar verricht und gewert sein zu rechten
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