Urkundenbuch des Landes ob der Enns

765 pei Rein und Herzog in Beyern unsers genedigen Hern an¬ hangunden Jnsigel, der ez zu einer zewkchnüzz und gedacht¬ nizz zu sambt den unsern nach unser fleizzigen pet willen an den brif gelegt hat, im, seinen prüdern und allen iren Erben nenkolten und an schaden, allez das stät zw haben und zu volfür das an dem brif verschriben ist, treulich an geuar. Der geben ist zu Teispach nach Christi gepürtt Drew czehen Hundert Jar und dar nach in dem Newn und Sibenzigstem Jar an Montag vor Sand Lucein Tag. Siegel fehlen. — Orig. auf Perg. im k. bayr. Allg. Reichsarchiv in München. Abensberg Herrschaft. Die völlig gleichlautende Gegenurkunde (mutatis mutandis der Orten¬ berger, von demselben Tag und Ort und unter gleicher Mitsiegelung ausgestellt erliegt in demselben Archiv im Selekt: Hals, Grafschaft. Von den 5 Siegeln (Graf Heinrich, seine 3 Söhne und Herzog Friedrich) hängen Siegel 2. und 4. (Ortenberg, in rotem Wachs), 1., 3. und 5. fehlen. 625. 1379. o. O. 13. Dezember. (Sand Luceintag.) Abt Martin von Kremsmünster belehnt seinen Oheim Georg von Volkensdorf mit allen Gütern, die ihm einst sein vierter Vorfahr Abt Konrad auch geliehen hatte und die durch Ortolf des Volkensdorfer zu Kemnaten Tod dem genannten Abt ledig geworden waren. Wir Mertt von gotes genaden Abt ze Chremsmünster, Bechennen offenleich mit dem brief allen den, di den brief sehent, und hört lesen. Das unser Ochain Jörig von Volkchen¬ storf, zu uns chom, und pat uns, das wir im verlihen, von sundern genaden die manschaft di im unser voruoder Abt Chunrat saliger gelihen het, auch von sundern genaden, der, der vier Abpt, vor unser gewesen ist, und im di brief ver¬ neten, di im der selb Abpt Chunrat gegeben het, das haben wir getan, und haben im di selb Manschaft, und güter ver¬ lihen, ze Rechtem Lechen, im und seinen Erben, und di unser Vorodern, Abpt Churaten von unserm Gotzhaus ledig woren worden, mit dem Tod, von Ortolfen dem Volkchen¬ storffer, von Chemnaten, seligen, der des vorgenanten Jörgen, von Volkchenstorf Veter gewesen ist, und di Manschaft her nach geschriben stet, des Ersten den zechent dacz Halbrechting, den Obern, und den Nidern, als er ze samm gehört, und von

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