Urkundenbuch des Landes ob der Enns

749 612. 1379. Linz. 26. November. (Samstag vor St. Andreas.) Befehl des Herzogs Albrecht von Österreich an seinen Pfleger zu der Freistadt, Albrecht den Tanpeck, wegen der Salzausfuhr nach Böh¬ men, des Ausschankes und des Fürkaufes auf dem Lande um Freistadt und bezüglich Niederlage der Kaufmannschaft daselbst. Wier Albrecht von Gottes gnaden Herzog ze Österreich, ze Steyr, ze Kerndten und ze krain, Graf ze Tyrol zc. Embieten vnnser getreuen, Albrechten dem Tanpekhen unser Phleger ze der freynstatt, oder wer fürbas Je vnnser Phleger da wird unser gnad vnnd alles gut. Es sind vor uns gewesen unser getreuen die Purger des Ratts ze der freystatt vnnd habent vnus fürgelegt, Ettlich ir gebressten, die in nu anliggend sind, wider im Hantuesten und briefe, die sy von unsern vordern, vnnd von vnas habent, des Ersten, das das Salz, Klains und gross gefuert wird für Lanuelden und ander ungewonleiche Strassen, gen Behem, das man furen solte an die Rechten Nyderleg, gen der freynstat, Darnach das man in auch wider im Alten Recht und freyheit, invelle tut daran das man Jnner ainer Meill, bey der Statt Khain Wein, Met, oder Pier nicht schencken noch preuen soll, denn was man ze der freynstatt kauff, Jtem das auf dem Lande umb die Statt für Keuffe ge¬ schehen, und das auch das Eysen und ander Kaufmannschafft da für gefüret werde, das Es an die Rechten Niderleg daselbs nicht kome, vnnd auch ander Ettleiche gebressten, davon die Statt bekrenkt werde, darumb ist unser maynung, vnnd Em¬ phelhen dir Ernstlich, wa dier die genanten unser Purger für bringen, solche oder ander ire gebressten, die wider in Hantuesten und brief sein, das du von unser wegen, die vesticleich unterstehet und werest, vnnd sy bey den von andern iren freyungen, gnaden, Rechten vnnd guten ge¬ wonaitten, die Sy von Alter vnncz her gebracht und ge¬ habt haben, beschirmst vnnd haltest vesticleich, Sonder¬ leich, des Sy unsers lieben Vatters Hertzog Albrechts, und unsers Bruders Herzog Rudolfs seliger gedechtnisse vnnd auch unser Briefe, habent, wan wir das gar ernstlich mainen. Geben ze Linntz an dem Samstag vor Sant

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2