740 dez Eczelsdorfer, hausen des Jürger seins adem, hansen des Eczlinger und Nycla des Rayter zu den czeiten Richter cze Lambach, di ir Jnsigel durch unser vleizig pett willen an den priff gehangen haben zu ainer czewgnuss, in und allen im erben an schaden, dar under wir uns verpinden, allez daz staet cze haben daz in dem priff geschriben stet, wan wir aygener Jnsigel nicht enhaben. Geben nach Christi gepurd Drewczehen hundert iar, darnach in dem newn und Sübenzgesten iar an sand Merteins tag. Helmsiegel 1. von ungebleichtem Wachs, verletzt, zeigt Büffelhörner, besteckt mit je vier Lilien. 2. bis 4. verloren. Orig. aus Perg. und im Kopialbuch Nr. 7. pag. 1114 im Stiftsarchiv zu Lambach. — Orig. hat in dorso „zu freyer Stifft. Im Kopialbuch die Über¬ schrift „Brobstey. 605. 1379. Linz. 14. November. (Montag nach St. Martin.) Reinprecht von Wallsee, Hauptmann ob der Enns, reversiert von Abt Otto von St. Peter zu Salzburg die Vogtei über dessen Urbar zu Praittenau erhalten zu haben. Ich Reinprecht von Walse Haubtman ob der Enns vergich offenleichen, und tun kund mit dem brief, allen den die in sehent oder lesent, Das der ersam gaistlich Herr Abt Ott von Sand Peter ze Saltzpurch mich genomen hat von Pett wegen zu aim vogt aber sein Urbar ze Prattenaw, mit solcher be¬ schaden, Das er und sein nachkomen mich mit der selben Vogtay mugen vercheren, wenn sew wellen, Also das ich noch mein erben, sew daran nicht sollen Jrren.) Dar uber gib ich im den brief beigelten mit meinem aigem aufgedrüchten In¬ sigel. Der brief ist geben ze Lyncz an Montag nach sand Mär¬ teins tag, nach Christs gepurd Tawsent drew Hundert Jar, Dar nach in dem Newn und Sybenczkisten Jare. ’) Das Orig. hat das zweite, ober der Zeile nachgetragen. In dorso von fast gleichzeitiger Schrift: „von begen der vogtay czw praitaw Reinprecht von Walsee Capitaneus In Linz. Das mit Papier überklebte grüne Siegel rückwärts aufgedrückt zeigt Schild- und Helmsiegel (Wallsee). Orig. auf Perg. im Stiftsarchiv von St. Peter in Salzburg.
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