73 pach in Wolfaringer pharr, di Symon der eytenperger chaust hat, von Gotfriden dem Syntzenberger, zu hern Symons des Venkken, seligen felgeret, Das ich noch mein vorgenantte hausfrau, und all unser erben chain ansprach gen der vorge¬ nanten hueb nichtes mer ze sprechen sullen haben weder mit recht, noch an recht. Das in das stet und vnuerchert beleib, Darüber gib ich in den offen prief, versigelt mit meim anhan¬ günden insigel und zu einer waren getzewnuzz (sic) mit meins lieb Vettern Haunolts des Retter Anhangünden insigel im an schaden. Geben nach Christi gepertt Dreutzenhundert iar, dar¬ nach in dem Newn und Sibentzikisten iar an des heyligen herren sand Mertteins tag. Zwei Schildsiegel von braunem Wachs. Jedes hat eine Axt oder Haue in seinem Wappen. 1. aufrecht: S. Johannis des Reutter.“ 2. schräglinks: + S. havnoldi Reuter. Orig. auf Perg. im Archiv des Klosters Garsten, nun im bischöflichen Archiv in Linz. 604. 1379. 0. 0. 11. November. (St. Martinstag.) Friedrich von Selling und Konrad von Selling reversieren vom Gotteshaus von Lambach die Hube zu Selling zu freisacz bestanden zu haben. Ich Fridreich von Selling, und ich Chunrad von Selling unser payder erben veriehen offenlich mit dem priff und tun chund allen den, di in sehent, hornt oder lesent, daz ich ge¬ nanter Fridreich di hube bestanden habe, cze Selling von dem Goczhaws cze Lambach cze rechter freysaecz und schüln auch ich und mein pruder Chunrad und alle unser erben chain ander recht dar auf nicht haben, dan rechte freysaecz. Wolten wir aber ffürpaz oder unser erben verrer reden von der egnanten hube wegen, dan vor geschriben stet, daz hab wir alles ver¬ lorn und daz goczhaws behabt, und sey wir dan verualn dem gnanten goczhaws und seinem vogt leibs und guts, wo wir daz über füren, alz vor geschriben stet. Daz das alles staet und vnczeprochen bleibe, das in dem priff geschriben stet, dar über geb wir dem obgnanten Goczhaws cze Lambach den priff versigelten, mit der erbern lewt anhangunden Jnsigel. Nycla 47
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