737 haus, dar umb ansprach gewunnen, die schull wir im an all sein schäden ausrichten trewleich, an geur, und dar über ze vrchund geben wir disen brief versigelten mit dez erbern vessten Ritter Herrn Fridreich des Gleinczer aigen anhangunden In¬ sigeln, der daz durch unser vleizzigen bet willen an den brief gehangen hat, im und seinen erben an schaden, dar under wir uns all obgenant verpinden, alles das stät ze halten, daz an dem brief geschriben stet, Der geben ist ze Salzburg, an mitichen vor sand Merteinstag, da man zalt nach Christi ge¬ purd drewczehen hundert Jar, dar nach in dem neun und Sibenczikistem Jar. Orig. auf Perg. mit dem grauen Wachssiegel (Schildsiegel) des Gleinzer im k. u. k. H. H. und Staatsarchiv in Wien. 602. 1379. o. O. 10. November. (Pfinstag St. Mertensabend.) Otto der Stadler verkauft seinen Hof an dem viertail Hof in hager Pfarr dem Andre und seiner Frau Gertraut zu Erbrecht. Ich Ott der Stadler vergich, — Das ich — Hab ver¬ chaufft und verlichen meinen Hoff genant an dem viertel Hof gelegen in Hager pharr dem weschaiden manne Andre und seiner Hausfrawn Gedrautten und ir paeder erben — zw rech¬ tem erbrecht und zu allin (!) dem rechten und des Gotshaus guet und aygen recht hat von Babenberg zu hag in der Hof¬ marich und auch mit alli dew und dar cz gehört, — um Sechzehen phant alter wienner penning, der ich und mein erben van in ganz und gar verricht und wezalt sein zu rech¬ ten tegen an all scheden und wem der vorgenannt Andre sein Hausvraw und ir erben den genanten Hoff verchauffent oder versetzzent, wer derselbe ist, es sey fraw oder mann, wie di mit dem taufnamen gehaezzen sein, der sol mit dem gegen¬ bürtigen brief alle die recht haben, dy in dem brief verschriben sind, von mir und all mein erben und unser nach komen, also weschaidenlich das sew und ir nach komen mir mein er¬ ben und unsern nachkomen alle jar jerleich von dem genanten Hoff raechen und dienen sullen zu rechtem dinst aen hunt alter wienner phenng an unser vrawen tag der dinst zeit und
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