1333 - 1 wider nicht tun in dhainen weg, treulich an geuer, wär auch daz die bald mit dem tod, oder ir ainer, abgiengen, dez got vor sei, so schol uns der vorgenant unser genadiger Herr von Salzburg oder sein nach chômen, zween ander oder ainen an dez andern stat, der also abgangen waer, daz piderlant sein, geben, di in vnd sein Goczhaws angehör, die zwischen unser umb die vorgenanten schäden aussprechen, und eruinden, in aller mazz, als oben berührt ist, treulich an geuer, Auch schullen wir dieselben schäden inner zwain Moneiden, nach dew und der vorgenant Sold ausget, mit redlicher weisung vordern, und melden, an unsern vorgenanten Herrn von Salz¬ burg oder sein nachchomen, und an wew (!) wir dez nicht täten, so wär man uns nach den zwain Moneiden nichts schuldig, noch gepunden, und dar über ze vrchund geben wir all obgenant den brief versigelt mit Joachim der Anhanger und Georgen der Chersperger anhangunden Jnsigeln, dar under wir uns verpinden für uns und all die unsern, alles das stät ze halten und ze volfur, daz an dem brief verschriben stet, der geben ist ze Salzburg an Sampcztag nach aller Heiligen tag da von Christi gepurd ergangen war drew czehen Hundert Jar dar nach in dem Newn und Sibenczikistem Jar. Beide Schildsiegel. 1. an rechtsschrägem Ast drei Lindenblätter. 2. linkes Ort (Vierung). Orig. auf Perg. im k. u. k. H. H. und Staatsarchiv in Wien. 598. 1379. Wien. 6. November. (St. Leonhardstag.) Herzog Albrecht von Österreich befreit Gmunden von dem Zoll des Nachrichters, weil dem dortigen Wochenmarkt schädlich, nicht aber von dem in des Herzogs Büchse im Mauthaus fälligen Zoll. Wir Albrecht von Gottes Gnaden Herzog zu Oesterreich bekennen und thun kund offentlich mit diesem Brief. Wann wir von unser getreuen, N. den Burgern gemeiniglich zu Gmunden eigentlich mit guter Kundschaft unterweiset seyn, dass der Zoll, den ein Nachrichter daselbs unzher genomben hat, ihrem Wochenmarkt in der Mass unfüglich, dass unser Stadt und alle die Unsern daselbs merklich ihres frummen und Nutzes
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