722. 588. 1379. Wien 25. Oktober. (Erchtag vor St. Simon und Judas.) Herzog Leopold von Österreich bestätigt dem Rudolf von Lasperg den Satz um das Haus zu Purgstall und das Gericht zu Melten, so ihm seine Frau Katharina von Greiffenstein verschrieben hatte. Wir Leupolt von Gots gnaden, Herzog ze Österrich, ze Steyr, ze Kernden und ze Krain, Graf ze Tyrol zc. Veriehen und tun kunt Offenlich mit disem brief, Vmb das Haus ze Purgstal, und das Gericht in Melten und was darzu gehört, die der erbern Kathrein von Greiffenstain unsers getren Rüd¬ leins des Laspergers elicher Wirtinn phand von uns sind, daz si die selben Setz, mit unser Hand, gunst und gutem willen, dem vorgenanten irem Wirt, zu einem rechten gemecht gefügt und gemacht hat, unbetwungenlich und von ir selber, das sei i Sweher, noch in Swager nie darumb gebetten haben, und bat uns demütiklich und offenbar in gegenwikait erbar Herren, Ritter und Knecht, Daz wir im den vorgenanten Satz gerüchten ze bestetten. Das haben wir getan und haben unsern willen und gunst darzu gegeben und geben auch wizzentlich mit disem brief, Ob si vor Jm an Leiberben abgeet, da dann die obgenanten Setz sullen mit allen rechten, die si darauf hat erben und gevallen, auf den genanten Lasperger im wirt und auf sein erben. Doch also das es uns und unsern erben an der Losung, die wir darauf haben, kain schad sey an alles geuerd. Mit vrkund diez briefs, Geben ze Wienn an Eritag vor sand Symons und sand Judas tag der Heiligen Zweltbotten. Nach kristi gepürt Drutzehen hundert Jar, dar nach in dem Newn und Sibenzigster Jare. Das herzogliche Siegel in rot auf gelber Wachsschale an Perg.-Pressel, (Von Sava: Nr. 49.) — Orig. aus Perg. im k. u. k. H. H. und Staatsarchiv in Wien. 589. 1379. o. O. 25. Oktober. (Erchtag vor St. Symon und Juda.) Friedrich der Fleischhacher zu Jeuching und Wentel, seine Frau, verkaufen dem Herrn Peter, Pfarrer zu Sankt Michael (in der Wachau 3 Schilling Wiener / jährlicher Gült auf dem Weingarten an dem Geschirr. Ich Fridreich der fleischacher ze Jeuching und ich Went sein Hausfrau und all unser Erben vergehen —, Daz wir
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