693 hat, von der selben Handlung und vanchnüzz wegen habent all mein Heren, frent und gesellen erpeten mein obgenanten Herren und sein victum daz er mich der selbigen vanchnüzz und gelb ledig lazzen hat, und habent mich meiner unschuld geniezzen lassen, also, das ich hin für meins obgenanten Herren, seins victum, Lant und Lat Huld dar umb haben sol, Mit der beschaden, daz ich all mein Herren, brüder und freunt, Helfer und all mein gesellen dhain veintschaft noch ansprach von der obgenanten vanchnüzz wegen nimer mer hincz meinen obgenanten genädigen Herren seinem victum Jögen (!) dem Waldekker, Lant und Laten und besunderleich aller der die an meiner vanchnüzz schuldig sind nit haben, noch gewingen sol weder mit recht noch an Recht trewleich an alz gevar und dar umb han ich einen gestalten aid gesworen hintz den Hei¬ ligen daz allez trewleich stät und war ze lazzen, daz Oben an dem Brief geschriben stet, dar umb ze einer warn gedächtnuzz. und sicherheit gelob und gehaizz ich mit meinen tren an eins gesworen aydes stat, di ayd und trew treleich stät und war ze Lazzen, di ich dar umb gesworn und gegeben han und gib dar umb den Brief versigelten under meinem Anhangundem aigen Jnsigel. Dar zw mit meiner lieben Brüder Jnsigel Hern Veyten und Jöchleins der Anhanger dar under ich mich all mein Brüder, frent und gesellen verbinten die obgenanten gelüb und gehaizzen stät und war ze halten trewleich an alz geur, Anno domini. M. CCC. LXXXIXno in die Sancti Egidij confessoris. Alle drei Siegel von dunklem Wachs. 1. Helmsiegel, linksgestellt, auf Flug, an schräglinken Balken drei Seeblätter, 2. und 3. Schildsiegel, an schräg¬ rechtem Balken drei Seeblätter (Lindenblätter). Orig. auf Perg. im k. bayr. Allg. Reichsarchiv München. — Ad Justiz¬ gewalt, Ursenden. 565. 1379. Gmunden. 3. September. (Samstag vor Frauentag Geburt.) Matthäus der Schueler, Richter und Mautner zu Gmunden, ver¬ kauft den Hof zu Waldweg in der Pfarre Lakirchen, den er von der Grafschaft Ort zu Lehen gehabt, dem Herrn Heinrich von Wallsee von Enns. ICH Mathes der Schueler den zeiten Richter und Mautter ze Gmunden vergich fur mich und all mein erben, die ich hab
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