Urkundenbuch des Landes ob der Enns

692 chaust haben dem Edeln herren hern Rudolfen von walts¬ Haubtman in Steyer und hern Reinprechten und hern Frid¬ reichen seinen prudern und allen iren erben unser Haus ge¬ legen tze Grêtz in der purgerstrazz tzwischen Sekchleins des juden und Chendlein der Judinn Haus, da man jerlich von dient Newn phening in dez Herzogen chamer zu gruntrecht mit gerichts hant zu Gretz zu den tzeiten Hannsen des Ameldrosch und ingeantwort in nutz und in gewer mit dem prie¬ mit allen den rechten und nutzen, di dar zu gehornt und al= wir es in nutz und in gewer her pracht und ynn gehabt haben, mit liecht, mit Tref, mit infart und aussart und alz ez mit nageln an geslagen und gehangen ist, und haben uns auch chainerlay rechten dar an nindert behalten wenig noch vil an all auszug. Dar umb sew uns geben habent drew hundert hunt guter wienner phening, der wir genczlich von in gewert sein. Wir loben in auch daz vorgenant Haws mit aller zugehörung fur¬ bas getreulich scherm vor aller Aller (!) ansprach nach purch¬ rechtz recht und ordnung der Stat tze Grêtz —. Vnd dez tze vrchunt geben wir in dem prief versigelten mit dez erbern manns Hannse dez Ameldrosch zu den tzeiten Statrichter tze Grätz Anhangendem insigel, den wir vleizzig darumb gepeten haben, im und seinen erben an schaden, dar under wir uns verpinden mit samt der Judischen geschrift, di her nach ge¬ schriben stet alles das stet tze haben, alz oben geschriben ist. Geben nach Christi gepurd drewtzehen hundert iar und in dem Nevn und Sibentzigisten iar dez Mitichen vor sand Gilgen tag. Die jüdische Schrift, welche hat an die Datierung anschließt, ist für nicht mit der Sache wohl Vertraute unlesbar. — Das Siegel ist zerbröckelt Orig. auf Perg. im fürstl. Schlosse zu Eferding. 564. 1379. 0. 0. 1. September (St. Egid.) Urfende Offerl des Anhangers gegen Herzog Friedrich von Bayern, dessen Vizedom, Georg der Waldekker, ihn gefangen gesetzt hatte. Ich Offerl der Anhanger bechenne. Offenleich mit dem Brief, umb di vanchnuzz darein ich chômen bin von meins lieben genadigen Herren Herzog Fridreichs geschäftz wegen, dar umb mich sein victum Her Jörg der Waldekker gevangen

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