Urkundenbuch des Landes ob der Enns

668 und auf allem unserm gut Ligundem und varundem, wie daz genant ist und wo wir daz haben oder hinder uns lazzen, wir sein lebentig oder tod, und sullen des davon becomen, so Si nechst mügen. Und daz der vorgeschriben Chauf und Handel, fürbaz also stet und ungebrochen beleib, Darüber so gib ich obgenannter Rüger von Starichenberch für mich und für all mein Erben, dem offtgenanten meinem herren, herzog Albrechten und allen seinen Erben den brif ze einem warn vrkund und ze einer ewigen vestnung der Sach versigilten mit meinem an¬ hangundem insigil und mit meins vettern insigil hern Rügers von Starichenberch des eltern und mit meiner Ohemen insigiln, des erber Herren Hern Hainreichs von Walte die czeit Haupt¬ man ob der Ens, hern Gundachers von Tannberch, hern Purcharts von Wynnden und Otten von Topel, die der Sach gezeugen sint, mit im anhangunden Jnsigiln. Der brief ist geben ze Wienn nach Christes gepürt drewzehenhundert Jar, darnach in dem Neun und Sybenczgistem iar an sant Pertelmes abent des heyligen zweispoten. Fünf Siegel von grünem Wachs auf gelber Schale. 1. und 2. Schild¬ siegel (Starhemberg). 3. Helmsiegel in langgezogenem Dreipaß (Wallsee). 4. Helmsiegel (Tannberg), zwei gestürzte Fische (ohne Vogel). 5. (Winden) fehlt. 6. Schildsiegel, mit zwei Spitzen geteilt. + S. Ottoni (!) de Topel. Abgedruckt bei Hoheneck II. 517 und Leupold, Allgemeines Adelsarchiv der österreichischen Monarchie. Orig. auf Perg. im k. u. k. H. H. und Staatsarchiv in Wien. 561. 1379. o. O. 24. August. (St. Bartolomeus.) Hans der Paternostrer und seine Frau verkaufen ihr Gut an dem Prant, in Behamberger Pfarre, der Elisabeth, Tochter Peters des Pauer zu Steyr. Ich Hans der Paternostrer und mein Hausfrau, und mit sampt uns alle unser erben, wie die genant sind, vergehen und tun chunt mit dem offen prief vor allen Leuten gegenwärtigen und chunftigen, Daz wir mit wolbedachtem munt, mit gunst und willen unser erben, zu der zeit und wir daz mit recht wol ge¬ tun machten, und ez niemant widersprechen macht noch wider¬

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