783 merkhleichen schaden an alz gevär. si habent uns auch mit iern genaden und trewn gelobt daz si di obgenanten lehen niemant anders geben noch ze leihen erlauben schöllen noch wellen, nür si wellen und mainen si selb ze haben und ze leihen, und wann si nimmer schöllen sein da Got lanng vor sei, so schöllen si beleiben pei iern eriben oder wer iers lanndes zu Osterreich waltig wiert und obrister herr ist, und diselben schöllen di uns und unsern eriben leihen sunn und tóchtern alz vor verschriben ist. Dez allez zü ürchund gib ich obge¬ nanter Fridreich der Wasnar den brief mit meinem anhangunden insigel versigelt, und zu einer pessern sicherhait und geczeugnuzz habent di erbern unser lieb nachst freunt Wernhart der Aystershaimer Leutolt der Asspeyn Helmhart der Góriger mein aydm und Hillprant der Weichselberiger auch mein aydm iereu insigel auch dar an gelegt. Daz ist geschehen ze Wienn an aller heiligen tag nach Christi gepürt dreuczehenhundert jar darnach in dem fumf und sibenczkistem jar. Orig., Perg., mit fünf angehängten Siegeln im k. k. geh. Hausarchiv. DCCLVIII. 1375. 1. November. Wien. — Wernhart von Aistersheim übergibt dem Herzog Albrecht die Veste zu Schönhering und erhält sie wieder als Lehen zurück. Ich Wernhart von Aystershaim vergich, daz ich fur mich und alle mein erben aufgeben han und gib auch auf wissentlich mit disem brief dem durchleuchtigen hochgeborn fürsten meinem lieben genedigen herren herczog Albrechten herczogen ze Osterreich ze Steyr ze Kernden und ze Krain grafen ze Tyrol etc. die veste ze Schónhering mit aller zugehörung alz si mit chauff an mich chomen ist und ich die unczher in nucz und gewer genozzen und innegehebt han die mein rechts aygen gewesen ist. So hat derselb mein genediger herr dieselben vest mit aller zügehörung alz oben begriffen ist mir und allen meinen leiberben sünen und töchtern herwider ver¬ lihen von seinen genaden nach sag des lehenbriefs den er mir daruber geben hat, und hab auch ich die zu rechten lehen von im emphangen und aufgenomen fur mich und alle mein erben von im und seinen erben herczogen zu Osterrcich in lehens weis inneczehabend und ze niessend als lehens und landes recht ist ungeverlich. Ich und alle mein erben sune und töchter sullen auch dem vor¬
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