671 mit wolbedachtem müt uns und unsern chinden di wir nutzemaln haben oder hin für chünftichleich mit ein ander leipleich gewinnen unvertriben und unverchert, di weil und unser ains oder menigers lebt den egenannten hof ze Taufchirchen der ir und irs capitels freis aigen ist mit allen eren rechten und nützzen di dartzu gehörent oder davon bechömen mügen versücht und unversücht nichtz aus genomen als der von alter her chômen ist redleich lazzen und ze pawmans recht verlihen habent, und wann denselben hof Gerhärtel der Chalinger yetzünd inne hat, davon all di weil daz wert lazzent si uns und unsern chinden auf iren drein gûtern zwain ze den Winden und auf ainem ze Aichperg ir gewöndleich güllt und vodrung di si doselbs habent daz wir sew zu einer gepit innemen und beschaidenleich niezzen schüllen, und sein in darumb nichtz schuldig ze geben untz als lang daz der vorgenannt hof wie sich daz verget von dem Chalinger aller schieristt an gevär ledig wirt. und wann daz geschicht so sind in widerhennt di egenannten güllt und vodrung von den drein gütern ze den Winden und ze Aichperg ledig, und dann süllen wir alle jar welichs under uns daz elter ist oder wirt daz den hof wesenleich inne haben wil als ander ir holden in ir stift und daraus chômen den hof von in oder irem chellner an irr stat raichen nemen und emphahen doch an unsern schaden. aber wir mügen afftendes järleich altzeit denselben hof von in ze pawmansrecht inne haben und schüllen in nach iren genaden einen red¬ leichen pilleichen dienst so si den aufsetzzent an allew widerred und hindernüzz raichen und geben auf gewöndleich und sitleich zeit ungevärleich. sunderleich verhaizzen wir in unverschaidenleich für unser vreunt und für all laût di zu dem hof erben wolten si sein inner lantz oder auzzer lantz waż sew davon anget ansprach oder beswârung als pald wir des hofs gewaltig worden, daz süllen wir in aus richten unvertzogenleich an iren schaden. Auch schüllen wir noch unserew kind denselben hof mit aller zugehörung noch nichtz daraus weder versetzzen verchauffen verchumbern noch in dhainer weis enpfrömden. Tât wir es darüber daz hat nicht kraft noch schol nicht stât sein weder mit recht noch an recht an gevàr, sunder wann wir ich egenannter Wernhart des Mairs aidem von Taufchirchen ich Kathrei sein hausfrow und unserew leipleichew chind di wir bedew mit cinander haben oder gewinnen sterben oder daz wir in vor iren vorgenannten dienst und güllt nicht raichten zu gewönd¬
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2