663 von Albrechtzhaim ze den zeiten vogt ze Wels anhangunden insigelln, mit dez hant di handlung und di stät geschechen ist. Der prief ist geben dez vreytags nach sand Cholmans tag do man zalt von Christes gepürd drewtzechen hundert jar dar nach in dem drew und sybentzkisten jar. Orig., Perg.. im Stadtarchiv zu Wels mit dem hängenden kleinen Siegel Schieks in gelbem Wachs, im Schilde zwei gekreuzte Hacken. Das Siegel des Vogtes ist abgefallen. DOLXI. 1373. 16. October. — Lienhart der Swennter tritt dem Marschall des Bischofs von Passau Andre Gruber das ihm vom Hochstifte verpfändete Gericht Peilstein ab. Ich Lienhart der Swennter ich Kathrei sein hausfrow und all unser erben verjehen offenleich mit dem brief, daz wir mit gutem willen gesambter hannt nach erber läut rat daz gericht ze Peilstayn und waż wir doselbs heten versucht und unversucht daz uns alles stund von dem ernwirdigen pystumb ze Puzzow umb sechtzk pfunt wienner phennynge, mit allen eren rechten und nützzen dem erbern hern Andren dem Gruber unsers genädigen herren bischof Albrechts ze Pazzow marschalich seiner hausfrown und iren erben aus unserr nutzz und gewer in di iren und unser brief di wir darüber heten mit allen punten und artikeln redleich zelösen geben und in geantwurtt haben umb sechtzk pfund wienner phennyng der si uns gentzleich berait gewert habent also, daz wir unser erben und freunt noch ander nyemt von unsern wegen dohin dhain ansprach noch vodrung nimer haben und nicht gewinnen süllen weder mit recht noch an recht ungevarleich. Auch mügen si allen iren frum domit handln schaffen und schickchen wie oder wenn si wellent in der mazz als es uns gestanden ist an gevar. Sunderleich lüben wir in unverschaiden¬ leich, daz wir des egenannten satzz ir gewer und fürstand wellen sein als des lantz recht ist do Peilstayn inne leit an allen iren geprésten. Taten wir des nicht wiegetann schaden si des nement, ir ains trewn an aid unberecht ze gelauben, den sullen wir in abtun und widerchern. Und habent dohin an aller stat allew irew recht erlangt daz wir nichtz geniezzen mügen, und wer darüber den brief
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2