Urkundenbuch des Landes ob der Enns

egenanten abpt Niclasen und dem goczhaus ze Gersten (gegeben hat?) und pat mich vleizzich, das ich im darzue vreyung gib vier ganczew jar, so wolt (er) denselben weingarten widerpringen. das hab ich getan also in der mazz, daz er und alle sein nachchomen mit dem obgeschribenn weingarten fürbas allen iern frumen damit schaffen schullen mit verseczen mit verchauffen und geben swem si wellen an alle ierrung. Mit urchünd des priefs der besigelt ist mit meins vorgenanten swester Chlarn der Paumgartnerijnn die zeit priorinn in dem vrownchloster ze Tulln anhangunden insigel und mit unsers schaffer insigel Peter des Puechleins ze einem warn geczeug der obgeschribenn sach. Der prief ist geben nach Christi gepürd drewczehen hundert jar darnach in dem drew und sibenczkisten jar des sunntags vor sand Michels tag. Orig., Perg., im ehemaligen Archiv von Garsten mit zwei hängenden Siegeln von gelbem Wachs. DCLIX. 1373. 28. September. — Ulrich der Stämmel vergleicht sich mit Heinrich dem Kersperger, welcher als Pfleger zu Hohenstein ihn gefangen gehalten. Ich Ulrich der Stämmel vergich und thue khundt mitsambt meinen erben, dass wür unnss freundlich lieblich und tugentlich verainigt gericht und geebnet haben aller sachen gennzlich und gar ohn alles geverde mit dem erbarn Hainrichen dem Khersperger, seinen erben und allen seinen helffern umb die schäden die wür genomen haben von der gefängnuss wegen so er mich gefangen hat zue der zeit da er pfleger war unnd gewessen ist zu Hochenstain also beschaidenlich, das wür noch all unnssere erben und helffer hintz ihn noch seinen erben und helfern umb dieselben schaden der¬ selben gefenckhnuss wegen nimermehr kain zuespruch noch ansprach haben noch gewinnen sollen ewigklich weder mit recht noch ohne recht, und ihn auch kain feindtschafft weder mit worthen noch mit werkhen haimblich noch offentlichen tragen. Wär aber das ich oder meiner erben ainer dieselben thätung gelübt und bundte alss vor an dem brief geschriben stehn nicht steth hielt und dass uberfuehr das er uberweiset wurde mit der warheit, derselbe soll ihn in ihr gnade (sic) mit leib und mit guett verfahlen sein, dass die red fürbass stett und unverkhert bleib darüber gib ich Ulrich der Stämmel

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