659 oder vil in khainen wegen, und tuen uns des ze fürzicht mit dem gegenwürtigen prief darumb, daz uns Got mit seinen gnaden tail¬ hafftig machh des dienstes und aller der gueten werich di im ze lob und ze dienst volfürt werdent in dem selben vorgenanten gotshaus ze Gársten. Daz in daz stet beleib des gib ich êgenantèr Hainrich Schekch den prief zu ainem urchünd der worhait mit meinem anhangunden insigel versigelt, und zu ainer pezzern sicherhait ver¬ sigelt mit meins vettern insigel hern Stephans des Schekchen der damit der handlung zeug ist. der prief ist gegeben ze Steyer nach Christes gepürd über dreutzehenhundert jar danach in dem drew und sibenczkizsten jar des sunntags vor unsrer vrowen tag zu der dienst zeit alz si geporn ward. Orig., Perg., im ehemaligen Archiv von Garsten mit zwei hängenden Siegeln von gelbem Wachs. DCLVII. 1373. 14. September. — Simon der Eitenberger stiftet mit vier Gütern in den Pfarren Steinbach und Garsten einen Jahrtag zu Garsten für seinen Vetter Simon den Venken. ICH Symon der Eytenperger vergich mitsampt meiner haws¬ frawen und mit allen unser paider erben, umb die vier güeter di hernach geschriben stent, der aines ist gelegen in dem Winthag aines an dem Hohekk pey dem Raday ain hueb auf dem Stainveld pei der Steyer in der Stainpekcher pfarr und aines genant an der Od gelegen zwischen den ważzern in Gárstuer pfarr, daz alles vreys aygen ist, und ain wisen gelegen pei dem Hochekk di lehen ist von dem herczogen, daz ich vorgenanter Symon Eytenberger alles miteinander gechaufft han von den erbern lêwten Lewtolden dem Stainrêwtter Dietmaren und Ulreichen den Weczlen und von allen iren erben umb ein gelt des ich sew gancz und gar han gewert und verricht und daz herchômen ist von meinem lieben vettern heru Symonn dem Venkken seligen, daz ich diselben vorgenanten güeter und wisen mit aller zuegehörnüzz damit ich seu gechaufft han mit aller meiner erben güetleich will und gunst han gegeben zu dem gotshaus dacz Garsten in desselben gotshauzz nucz und gewer ledichleich durich Got und durich des égenanten hern Symons des Venkken meins vettern dem Got genad sel und durich aller unsrer
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