644 DCXLIV. 1373. 25. April. — Georg von Volkenstorf gibt zu seinem Seelgeräthe dem Kloster Gleink zwei Güter in den Pfarren Dietach und Haidershofen als freies Eigenthum. Ich Jórig von Volchenstarf und all mein erben verjehen, daz wir ledichleich und freyleich geben haben diw aygenschaft die wir heten auf zwain gütern als her nach geschriben stet, der aincz leit ze Lewchopel da ze den zeiten auf gesezzen ist Heinreich der Angerer gelegen in Tuedicher pfarr, daz ander haizzet der Geb¬ harczperg gelegen in Haederhofer pfarr mit zehent mitt all, da ze den zeiten auf gesezzen ist Ott der Lerchperger, dem goczhaûz ze Glewnikch und der prüderschaft daselbs in ir oblay inndercleich durch Got durch meiner und meiner vorvardern und nachchomen sel hayl willen also beschaidenlych, daz ich noch mein erben gegen der aygenschaft chain ansprach mit recht noch àn recht nymmermer haben schüllen.. Wir seyen auch der vorgeschriben aygenschaft ir herren und ir gewer für unz und für all unser nachchomen nach dem lantrecht. Daz diw red staet und ünzerbrochen beleyb dar über geben wir in disen offen gegewürtygen brief versigelt mit meinem aygen ahangunden (sic) insigel, und mit der erbern chnecht Hainreichs dez Cherspergers und mit Petreins dez Hinderholczers anhan¬ günden insigeln. Der brief ist geben nach Christez gepürd driwzehen húndert jár und dar nach in dem driw und sibenczgistem jar an dez heyligen herrn sand Marci tag. Orig., Perg., zu Gleink mit drei hängenden Siegeln von gelbem Wachs. DCXLV. 1373. 27. April. Wien. — Graf Heinrich von Schaunberg verbindet sich zum Beistande für Hlerzog Albrecht von Oesterreich gegen dessen Bruder Herzog Leupolt, falls dieser gegen die brüderliche Verbündniss handeln wollte. Wir graff Hainrich von Schawnberch bechennen offenlichen an disem brief, daz wir uns mit unsern trewn an aides stat verlubt und verbunden haben gegen unsern lieben herren herczog Albrechten in Osterrich in Steyer in Kernden und in Krain grafen ze Tyrol etc.
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