616 yeman hintz dem bischoff selber ze sprechen hiet umb welicherlay weltlich sache das were. darumb sol er sich verantwurten ze seinen lebtegen voer unser oder vor unserm lieben brueder herczog Leup¬ polten und nicht anderswa. Davon gebietten wier allen unsern haubt¬ luten lantmarschalchen und allen andern unsern lantherren rittern und allen andern unsern undertanen wie die genant sint den diser brief gezaigt wiert und wellen ernstlich, daz si den obgenanten bischoff bey derselben unserer gnad beleiben lazzen und da wider nicht tun in dhainen weg. Swer aber da wider tett das wer gentzlich wider uns. Mit urkund ditz briefs. Geben ze Wienn an freitag vor Symonis und Jude apostolorum nach Kristes gepurd dreutzehen¬ hundert jaren und darnach in dem zway und sibentzgisten jare. Mon. boic. XXX. II, pag. 302. DCXVI. 1372. 5. November. Burghausen. — Stephan der Aeltere, Stephan der Jüngere und Friedrich, Pfalzgrafen bei Rhein und Herzoge in Baiern versetzen ihren Schwager dem Grafen Ulrich von Schaunberg für eine Schuld von 1000 Pfund Wiener Pfenning das Ungeld und den Zoll zu Strasswalchen. Wir Stephan der elter wir Stephan der junger und wir Fridreich geprüder von Gots genaden pfallenczgrafen bey Reyn und herczogen in Bayren etc. bechennen fur uns und fur unser erben und nachkomen offenlichen mit dem brief, daz wier unver¬ schaidenleichen schuldig warden sein und gelten sullen dem wol¬ geboren unserm lieben swager graf Ulreichen von Schawenberg und allen seinen erben tawsent phunt allez gueter wienner phenning die si uns ze anligentter unserr notdurft fuederlich berait gelihen habent. und darumb zu einer sicherhait ires vorbenanten geltes haben wir in unsern ungelt ze Strazwalhen besûht und unbesucht mit allen eren rechten und nutzen chlainen und grozzen die dartzu gehorent und davon bechomen mugen nichts ausgenomen ingeantwurt und gesaczt mit dem brief zu sampt den zoll ze Strazwalhen, daruber si vor brif von uns habent also. daz si den vorgenanten ungelt inne haben handeln wandeln und nyczzen sullen an unser und aller mandleichs irrung und hindernuzz an absleg, und ier notdurfft und frum damit schaffen wie si verlustet. Wir bechennen auch mer, daz wir in den
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