593 gewaltig machen und an die gewer setzen, so wo er darauf komen oder zaigen möcht es war eribgut oder varund gut, und solt auch das dann innehaben nyessen und nutzen und allen seinen frummen damit schaffen, als und unczt er der vorgenant sechtzigk phunt wienner phenning gantz und gantz (sic) verricht und gewert werd. So sol auch in mein herr der hertzog oder so wer an seiner stat gewallt hat im lanndt zu Osterreich darauf schirm und frein vor allem gewallt und unrecht. Mit urkundt des brief versiglt mit meinem anhangunden insigl, der geben ist zu Wienn nach Cristi geburd dreuzehenhundert jar darnach in dem zwayundsibentzigistem jar des mittichen vor gotsleichnamstag. Aus dem Vidimus des Bischofs Christoph von Passau vom 5. September 1494; im Linzer Museum. DXCI. 1372. 5. Juni. Wien. — Chuurat des Schusters Sohn von Nussdorf verkauft an Franz Pfabenzagel von Prag einen Weingarten. ICH Chúnrat des Schuester sun von Nustorf und ich Agnes sein housvrow und alle unser erben wir vergehen, das wier mit gûtem willen und mit unsers pergmaisters hant hern Petreins des Mannsebér zu den zeiten amptman des chlosters ze Newnburch verchoufft haben unsern weingarten gelegen an dem Sweinsperg des ain viertail ist, zenêchst Frantzisken weingarten des Phabenzagels von Prag, do man von dem egenanten unserm weingarten alle jar dient dem chloster ze Neinburch ainen halben emmer weins ze perchrecht und ainen phening ze voitrecht und nicht mer, denselben weingarten haben wir recht und redleich verchoufft und geben mit alle dem nutz und rechten als wier in unversprochenleich in perch¬ rechts gewer herpracht haben und als er mit alter herchomen ist umb zehen phunt wienner phenning der wier gantz und gar gewert sein, dem vorgenanten Frantzisken dem Phabenzagel vroin Dorothen seiner housvrown und ir paider erben fürbas ledichleich und vreileich ze haben und allen ieren frumen damit ze schaffen verchouffen ver¬ setzen und geben, wem si wellen an allen ierrsal. Und das der chouf furbas also stêt und untzebrochen beleibe, und wannd wier selber nicht aigens insigils haben, darüber so geben wier in den brief zu einem warn urchund der sache versigilten mit des vorge¬ Urkundenbuch des Landes ob der Enns VIII. Bd.
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