Urkundenbuch des Landes ob der Enns

586 DLXXXIV. 1372. 24. April. — Thomas der Swanter und sein Schwiegersohn Dietrich der Pestel verkaufen an Chunrath den Pestlein ihren halben Zchent um Freistadt gelegen. ICH Thoman der Swantter purger ezder Vreinstat und mein hausvraw und alle unser payder erben und ich Dyetrich der Pestel purger zder Vreinstat und ich Dorothea sein hausvraw dez vorgenanten Thoman dez Swantter tochter und alle unser payder erben verjehen, daz wir recht und redlichen mit gesampter hant und auch mit herren hant verchauff haben unser zehent halben die zwaitayl chlain und gross die wir haben auz dem selben zehent, der gelegen ist in den zwain purchvelden zder Vreinstat, in dem veld gen sand Peter und in dem veld gen Vierczchen und auch auf peunden und auf gêrtten die gelegen sint pei der Vreinstat und auch in den vorgenanten halben zehent gehornd, und dar zu auf dem dorfflein dacz sand Peter pei der Vreinstat und da pei auf dem Maierhoff und da pei auf dem Widemhoff und dar zu auf allen den lûssen die in die vorgenanten sand Peters pfarr gehornd ze Sunnberch ze Lanbach dacz den Dreizken und dacz den Vierczehen und auch auf den guttern die mit namen her nach geschrieben stênt, von erst auf dem hoff genant Gelbrechshoffen und auf den lehen daz in den selben hofl gehornd. und auf den payden Jaurniczzen und auf dem gut dacz Porcz und in dem veld dacz Pûzlingen under dem weg und dacz Ruetharczlehen under dem weg und auf dem dorfflein .. dacz der nidern Swant und auf dem gut dacz Lengnai und auf dem gut dacz Rumtań und dacz dem Staincherll und auf dem gut dacz Hinderlehen, und da man aller jérlichen von dient von dem selben halben zehenten vor auz zweliff schilling alter wienner pfenning und drei meczzen gersten an sand Michels tag in daz spital den armen durftigen dacz unser vrawn zder Freinstat und der lehen ist von dem edelu fursten pyschoff' Albrechten ze Pazzai, dem erbern mann unserm lieben freund Chunrat dem Pestteins purger zder Freinstat und seiner hausvrawn Kathrein und allen ir payder erben umb ain gelt dez wir gancz und gar zu rechten tagen gericht und gewert sein an alle schaden. Wir haben in auch den vorgenanten unsern zchent halben verchaufft mit allen den nuczzen èrn rechten

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