urchund ditz briefs. Geben ze Wyenn an dem heiligen prehentag nach Krists gepurte dreuczehen hundert jar darnach in dem zway und sibenczigisten jare. M(agister) c(uric) de Liechtenstain et Johannes de Tyrnavia. Orig., Perg., mit einem Siegel; im Stadtarchiv zu Ens. DLXV. 1372. 17. Jäner. Wien. — Herzag Albrecht von Oesterreich verleiht den Klosterfrauen zu Schlierbach jährlich 60 Fuder Goteszeilsalz sammt der Mauthfreiheit. WIR Albrecht von Gots gnaden hertzog ze Octerreich ze Steyr ze Kernden und ze Krain graf ze Tyrol etc. bekennen und tun kunt offenlich mit disem brief, daz wier angesehen haben und vleizziklich bedacht den antzigen gotesdienst den die erbern und andêchtigen klosterfrawn datz Styerbach in dem selben ierem gots¬ haus habent, und haben in dardurch und ouch durch unsrer und aller unsrer vorvodern und nachkômen selen trost und hail willen und darzu durch vleizziger pet willen weilent unser lieben getrewn Eberharts von Walse von Lintz seliger gedêchtnuzze iers stiftèr freunt die genad getan und tun auch, daz man in jerlich von unserm sieden an der Hallstat geben und raichen sol an mautt und an alle ierrung sechtzig fueder saltzes gotszeil ze der zeit als man andern frawenklostern in Osterreich ier saltz geit und raichet und als daz sitlich und gewöndlich ist. Davon gebieten wir ernstlich unsern amptleuten ze Gmunden gégenwürtigen und kunftigen und wellen, daz si den egenanten klosterfraren ze Slierbach dasselb saltz alle jar raichen als davor geschriben stet und in daran kain ierrung tun in dhainem weg, wan sważ das an phenningen ye des jars bringet daz wellen wier in abtzichen an ierer raittung als das pilleich ist. Mit urkund ditz briefs. Geben ze Wienn an samtztag vor sand Agnesen tag nach Christes gepurd dreutzchenhundert jar und darnach in dem zwai und sibutzigistem jare. Copialbuch saec. XV auf Pergament; im Klosterarchiv zu Schlierbach.
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