Gmunden fümfezk phennyng und den auzmerkchen armen lauten zwelif phenning. Und welichs jars der jartag nicht begangen wirtt als vor geschriben ist, so sol der vorgenant Mathes oder sein eriben oder swelher spitalmaister ze Gmunden ist dez vorgenanten purch¬ rechts underwinden und undeziehen und sullen daz raichen dezselben jars den siechen in daz spital mit dez pharrer willen und wortt. Ist aber daz der egenant pfarrer oder verweser oder ir nachkomen den¬ selben jartag wider anvengten und mainten den zebegen hinfür als vorgeschriben ist, so sol der obengenant Mathe oder sein eriben oder wer spitalmaister dann ist noch ander niembt chainen inval noch chrig den pharrern daron nicht tun weder umb wenig noch umb vil denn als vorgeschriben stêt. Mit urchund des briefs den wir zu einer bestätichait dez selgerätz und taiding darüber geben haben besigelten mit unserm und dez obengenanten Jannsen pfurrer ze Gmunden anhangunden insigeln. Geben ze Pazzow an sand Lyen¬ hartz tag nach Christi gepurtt dreuczehen hundert jar und in dem ainem und sibenczkistem jar. Orig.. Perg., mit zwei angehängten Siegeln von gelbem Wachs; im Stallt¬ archiv zu Gmunden. DLVIII. 1371. 6. November. — Simon der Koppenarr verkauft an Propst Friedrich von Waldhausen einen Weingarten in der Kolngrub zu Klosterneuburg. ICH Symon der Choppenarr und ich Anna sein hausfrow und unser erben wier verjechen, daz wier mit unsers perchherren hant dez erbern chorherren hern Marichartz von Rust ze den zeiten obrister chelner dez gotshaus unser vrowen ze Neunburch chloster¬ halben mit rechter furzicht verchauft haben unsern weingarten dez ain rachen ist, die wir mit vroge und mit recht umb unsern versezzen dienst umb ain phunt geltes erlangt und behabt haben von Otten witib dez Premiger und irn erben alz die brief sagent dew doruber geben sint, und leit auch dieselb rachen weingarten in der Cholngrueb zenachst der Gevatrerinn weingarten und do man alle jar von dient in daz chelnerampt auf die obern chamer ze dem egenanten gotshaus unser vrowen neun stauff weins ze perchrecht und ain helb¬ linge ze voitrecht und nicht mer. dieselb rahen weingarten haben
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