Urkundenbuch des Landes ob der Enns

ander erberg lawt genûg. Datum anno domini millesimo trecentesimo septuagesimo in die Rúperti. 17 Mit aufgedrücktem Siegel; im königlich baierischen allgemeinen Reichs¬ archiv zu München. DLI. 1371 25. September. — Heinrich der Getringer verzichtet auf die Güter zu Mollu, über die er mit Thomas dem Heiden in Streit war. ICI Hainreich der Gactringer vergich umb die chrieg und stózze, so wir ich und Thoman der Haiden mit einander gehabt haben von der güter wegen ze Molln gelegen die hern Niclasen des Haiden gewesen sind und mein hawsfraw selige zu mir pracht het, daz wir desselben ze paider seyte hinder erber lewte gegangen sein, die habent uns von einander gesprochen also beschaidenleich, daz ich Hainreich der Gaetringer noch mein erben hintz Thoman dem Haiden noch hintz seinen erben nimmer mer von derselben (güter) wegen dhain zuspruch noch ansprach schullen haben weder mit recht noch an recht, und tun uns auch derselben gûter aller sache gentzleich und gar ze fürzicht mit dem prief, und war auch daz daz indert dhain prief her für chaem der uber dieselben güter saget und dem Haiden geschaden möcht, dieselben prief schullen ab sein und tod. Daz die rede furbas stat und unverchert beleib, dar uber gib ich Hainreich der Gactringer Thoman dem Haiden und seinen erben den prief zu ainem waren urchunde der warhait versigilten mit meinem anhangunden insigil, und zu ainer gûten gezewgnûzze mit hern Stephan dez Schechen zden zeiten purgraf ze Steyr und mit Hainreichs dez Schechen anhangunden insigiln. Geben nach Christi gepurde uber drewtzehen hunder jar dar nach in dem ains und sibentzgisten jar dez phintstags vor sant Michels tag. Orig., Perg., mit drei angehängten Siegeln. Das des Getringer ein von oben gespaltener Schild, die rechte Hälfte mit Wecken belegt, die linke scheint leer; im chemaligen Archiv von Garsten.

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