Urkundenbuch des Landes ob der Enns

531 chumbern wellen und waz man uns darauf leihen oder darumb geben wolt, daż sullen wir in zewizzen tun und sew anbieten, wellent si ez darumb in derselben mazz haben daz sol stàt sein vor allen lauten, maynten si ez von uns nicht ze warben so mugen wir anderswo unsern frum und notdurfft domit handeln, aber in und iren capitel ungolten aller irr gult und rechten di an dem brief belauttert sind. Auch sol dew handlung und wandlung albeg geschehen mit irr hannt und gunst hinnts solhen lawten davon si irr rechten und gulten richtichleich und sicher und jaerlich habund sein oder ez hiet anders nicht chraft noch furganch dhains weges. Wannd aber in oder iren nochchomen die egenanten gult versezzen und nicht geben werdent als obm begriffen ist, als offt get in ye hinnach uber virtzehen tag zu samt den gulten auf daz gut ze wandel sechczk wienner phennyng, davon baidew umb gult und umb wandel haben wir in zu dem vor¬ genanten gut unverschaidenleichen daz gut daz do auch ligt im Pramach daz unser aigen ist und vormals do habm mit aller zuge¬ horung redlich ze furphannt gesaczt, also ob in ir obgenant gult und wandel wurden jar unt tag verczogen so sein wir widerhennt von unserm eribrecht dez egenanten guts im Pramach und von dem gut daz wir vormals da heten und von allen rechten di wir daran haben ze rechter furtzicht gevallen so beschaidenlich, daz si oder ir nach¬ komen wenn daz geschicht sich der vorgenanten zwair güter mul und sag mit aller zugehorung underwinden oder hinlazzen oder selb innhaben mugen, oder si mugen sew verseczzen oder verchauffen machen und geben wie oder wem si wellent daz wir sew unser eriben und frewnt noch ander nymand von unsern wegen davon nicht engen noch irren sullen, mit urchund des briefs den ich obgenanter Peter Tumair daruber meinen egenanten herren geben han mit meinem anhangunden insigel. Und zu einer geczeugnuzze mit meins lieben vatern Jannsen des Tumair di zeit phleger ze Grámppel¬ staine insigl. Dann under die zwai insigel verpind ich mich obgenanter Peter Tumair und mein hausfraw und unser criben mit unsern trewen stätichleich ungevaerleich. Der prief ist geben an sande Rasemstag nach Christi gepurd dreuczchenhundert jar und in dem ayns und sibmczkistem jar. Orig., Perg., die zwei Siegel etwas beschädigt; im königlich baierischen allgem einen Reichsarchiv zu München. 34“

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