Urkundenbuch des Landes ob der Enns

526 DXXXI. 1371. 6. Mai. — Abbt Ulrich von Lambach übergibt dem Ulrich des Webers Sohn von Perngering ein Lehen zu Oberholzheim als Erbrecht. Wir Ulreich von Gotes gnaden abpt ze Lambach und der gantz conventt do selben wir verjechen offenbar mit dem gegenburtigen prief, daz wir mit wolbedachtem mut und mit veraindem rat daz lechen ze Obern-Holtzhaim gelegen in Swanser-pfarre mit allen den nutzen di durch recht darzu gehorend ze holtz ze velde versuecht und unversuecht verlichen haben ze ainem rechten eribrecht Ulreichen des Webers sun von Perngering und seiner hausvrown vron Elspetten und iren erben mit solicher beschaidenhait, daz man uns und unserm gotzhaus jerchlich do von dyenen sol ain halb pfunt alter wienner phening und sechs huener an sand Michels tag und drey schillinge wienner phening ze paustewer an dem prechemtag und zwantzig wienner phening ze voytstewer an sand Georigen tag und anders nicht unverzigen unsers gotzhaus rechten, wir offenn auch wie sich da — (lacuna im Perg., vielleicht: vorgenant gut) —... Ver¬ wandelt ez sey mit versetzen oder mit verchauffen wer dann daz guet von uns wil haben der . . . . — (lacuna) — und sol auch unser hold darauf sein on allen chrieg. dar uber geben wir in den gegen¬ burtigen ... — (lacuna) — mit unsern anhangunden insigeln. daz geschehen ist nach Christes gepurt uber dreutzehenhundert jar (lacuna) — in dem ainen und sybentzigisten jar an sand Johanns tag ze Ostern. Orig., Perg., beschädigt; im Stiftsarchiv zu Lambach ; die Siegel verloren. DXXXII. 1371. 15. Mai. — Margaretha Heinrich des Chündler Witwe stiftet mit einem Weingarten zu Döbling einen Jahrtag zu Gleink. CI Margret weyln Heinreichs des Chündler witib dem Gol genad, und all mein erben wier vergehen, daz wier gegeben haben dem gotshaws ze Glûnich ledichleich und freyleich unsern weingarten der Chersperger genant ze Töblinch gelegen mit allen den rechten und nûczen alz wier in genozzen haben zu einem ewigen

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2