521 wo in dez nôt und durft geschiecht nach lantzrecht als vreyer aigen und inbert aigen recht ist in dem land ze Oesterreich. Daz die rede fürbas stät und unverchert beleib darüber gib ich Peter der Preu¬ haven Chunraden dem Perawsch und seinen erben den prief für mich und all mein erben zû ainem waren urchund der warhait versigelten mit meinem anhangunden insigel, und mit meins swager hern Hansen dez Doczenpekchen und mit meins swager Hainreichs dez Schek¬ chen anhangunden insigiln, und zú ainer guten geczewgnüzze mit des erbern ritter hern Stephanns dez Schekchen zden zeiten purg graf ze Steyr anhangunden insigil. Geben nach Christi gepürde über drewczchen hundert jar darnach in dem ains und sibenczgisten jar an dem pluem osterabent. Orig., Perg., im Niederösterreichischen Landes- und Ständearchiv in Wien mit Nr. 812. fehlt. S. Stephani Schechonis. DXXVI. 1371. 17. April. — Peter von Hatzing erklärt, dass ihm das Doncapitel von Passau sein Erbrecht auf das Gut zu Hatzing abgelöst habe. Ich Peter von Hátzing mein hausvrew und all unser eriben verjehen offenlich mit dem brief umb daz gût datz Hatzing daz vormals inne gehabt hat Hainreich von Hätzing säliger daz nicht wesenleich und ungepawns gelegen ist den järlichen dienst gült und voderung die di erwirdigen unser genedigen herren dew korherren und ir capitel ze Pazzaw dar auff habent in die versäzzen vertzugen, darzü auz dem güt ettwivil der zügehörung unpilleich verchumbert und empfrömmt heten, so möchten wir auch von sunder presten wegen daz güt nicht stiftleich noch nützleich gelegen, besorgten wir wurden also umb sust davon geschaiden. Dar umb nach rat unserr nachsten pesten vreunt und mit ander erber laût weisung von anli¬ gunden notdurfft wegen mit gesambter hannt und güten willen haben
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