Urkundenbuch des Landes ob der Enns

geben am nachsten freytag nach dem suntag als man singt letare Jerusalem ze mitterryasten do man zalt von Christes gepürd dreu¬ tzehenhundertt jar und in dem aynem und sibentzkistem jar. Orig., Perg., zwei anhängende Siegel in weissem Wachs; im königlich baierischen allgemeinen Reichsarchiv zu München. DXXIV. 1371. 25. März. — Abbi Johann von Wilhering verleiht das Gut zu Praitenloch. dem Chunrat Praitenlocher und seinen Söhnen wegen dem Kloster geleisteter Dienste zu Leibgeding. Wier abpt Johannes und de sampnung dez goczhaus ze Wilhering verjechen, daz wier mit rat und mit gutem willen unsers convencz unserm trewn diner Chunraten dem Praitentócher durch der dienst willen de er uns.und unserm goczhaws erczaigt und getan hat und Osann seiner hausfrown und ieren zwain sun Johannes und Wolfgangen verlichen haben unser gût ze Praitenloch, dez funfczig phenning geltz ist daz unser freizz aygen ist, zu einem leibgeding den vier leiben alz-si genant sind, daz si daz güt schullen inn haben mit allen den ern und nuczen di dar zu gehoernt mit soelcher weschaiden, daz si uns da von nichez mer schullen raichen noch geben nür den gewendleichen hant dienst den man von allter da von hat gegeben. Wier haben auch den obgenanten vier leiben unsern luz und unser wiz di gelegen ist pei dem obgenanten gût ze Praiten¬ loch und haizt dez Geltinger wiz dez sechczig phenning geltz ist, und daz lechen vor dem holcz pei dem Haechleinsperig daz da haizt duz Wagen lechen dez drey schilling geltz ist, auch verlichen zu ier vier leben umb ein gelt dez wier gancz und gar gericht und gebert sein, daz si de auch schullen inn haben mit alle de und dar zů gehórt. und schullen unz da von nichez dienen noch raichen. Und wann daz ist daz di vier leib mit dem leben abgent und nimer sind da Got lang vor sei, swie dann de obgenanten gût und de wiz funden wernt alzo schullen wier unz undercziechen und underwinden daz da fürbaz niemant hat nach ze sprechen wider unz. Wier schullen auch der lechenschaft und der gûtter ier hern und ier gwer sein wo und wann in dez nout und durft geschiecht nach lancz recht ob der Ens. Daz de red stât und unverchert weleib, daruber geb wier den brief

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