durch meiner seellhaill willen also beschaidenlich, allsbalt das geschiecht das sy die vorgenannten frauen unnd die herrun zu Pulgarn mein vorgenandte pfarrkhürchen zu dem Hadreins inn ier gewallt bringen also, das sy dieselb in mögen habenn mit recht unnd ier brueder ainer oder ain anderer ier anwaldt von ieren wegen auf derselben khürchen sitzen mag, es sey das sy inn bestätt werdt mit unserm geistlichen vatter dem pabst von Rom oder mit dem pischoffen von Passau oder mit wellichen rechten oder sachen sy darauf khumben mügen, damit sy der vorgenannten khürchungen gewaltig werdten, so soll und will auch ich vorgenanter Oswaldt pfarrer zu dem Hadreins den vorgenannten frauen unnd den herrn zu Pulgarn unnd ierem closter meiner vorgenanndten pfarrkhürchen zu dem Hädreins zusambt allen den nutzen die dartzue gehören abtretten und in die aufgebenn auss meiner hanndt in ier hanndt an alle widerred, unnd soll auch die vorgenant pfarrkhürchen dan ier sein und ieres khlosters zu Pulgarn ebigclich und von mier ledig ebigclich, darumb haben sy mier ain herrnnpfrüent verhaissen inn ierem chloster mier zu raîchen unntzt an meinen dott nach aines briefs sag den ich von inn uber die pfrünt hab, die mier gevallen soll erst wann ich inn die khürchen ledigclich hab aufgebenn. wär aber das ich den vorgenannten geistlichen herrn unnd frauen zu Pulgarn alles das vor verschriben ist nicht stätt wolt halten noch die khürchen auss meiner gewallt wolt lassen inn ier gwallt alss vor geschribenn ist, so soll mein her der pischoff zu Passau vollen gwallt habenn er oder sein anwaldt an seiner statt mich vorgenannten Asswoldten von der khürchen (zu) entsetzenn unnd soll mag es auch woll thuen mit disem gegenwüerdtigen brieff damit ich mich der sach und aunderer pundt verpindt di darinn geschriben stenndt, unnd soll sy darinnen schermen unnd mich dartzue nôtten ann alle clag ann alles recht uund alle urthaill, unnd soll die vorgenanten geistlichen leut von Pulgarn in nutz unnd inn gwer setzenn der vorgenanndten khürchen zu dem Hadreins. Unnd das alles das vor an disem brieff geschriben stett stätt unnd untzerbrochen beleibe, wann ich aigens innsigl nicht hab dieweill verbindt ich mich unnder des erbaren herrn innsigell herrn Steffans dechannt zu Gallneunkhirchen, dem hab ich verhaissenn bei meinen treuen alles das stät zu haldtenn das an dem brieff geschribenn stett, der sein innsigl ann den brieff gehangen hat zu zeug im ann schadenn, darnach die Urkundenbuch des Landes ob der Enns VIII. Bd. 33
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