495 vor genanten stifft besorgen schol mit aynem chapplan der all tag tagleich mess darinn sprech dem pfarrer und der pfarrkirchen an schaden, und sol auch in dempst (?) jar unverzogenleich chauffen und stifften zu der egenanten mess zwainczk pfunt gelts wienner pfenning auf gueten gewissen güetern und nicht mynner. ez sol auch ain chapplan von den vor genanten zwainczk pfunt pfenning meiner sel und meiner vorvodern und aller meiner nachchômen selen alle jar jarleichen aynen jartag begen mit dem pfarrer nach unser brief sag die der pfarrer und ich gegen einander haben, und schol auch von dem selbigen gelt haben ayn ewigs liecht in der selbigen chap¬ pellen und auch seinen alter dovon belawchten an der chirchen und der pfarrláwt schaden. gieng ich aber ab mit dem tod dez Got nicht engeb inner der frist und ce ich daz ganczleich volfûrt daz vor geschriben stet, so schol ez mein sun Gilig der Wolfstain thuen daz an mir ist abgangen. geschach dez alles nicht, so schol der egenant herr wer zu den zeiten abbt ze Mannse ist mit sampt dem pfarrer ze Steinakirchen sich underziechen und underwinden der vor genanten stiftung mit vollem recht ze stifften und ze stören. daz lob ich in mit meinen trewen stàt ze haben an alles gevar. daz in daz alles stat und unzebrochen weleib, darüber gib ich in den brief versigelten mit meinem anhangunden insigel. der sach sind zewgen der erber ritter her Chunrat von Meylenstorf und mein aidem Hans der Hager mit iren anhangunden insigeln. Geben nach Christi gepurd drewczehen hundert jar darnach in dem sibenczkisten jar an der heiligen junkch¬ frawen sand Katrein tag. Aus einem Copialbuch des Klosters Mondsee vom XV. Jahrhundert; im k. k. geheimen Hausarchiv. DI. 1370. 30. November. Linz. — Herzog Albrecht befiehlt, dass man die Waaren von Venedig nur über Zeyring herausfûhre, mit Ausnahme jener, die in dieser linsicht ein Privilegium besitzen. Wir Albrecht von Gots gnaden hertzog ze Osterreich ze Steyr ze Kernden und ze Krain graf ze Tyrol etc. embieten unsern getrewen dem richter und dem rate ze Steyr unser gnad und alles gut, wir emphelhen ew und wellen gar ernstlich bei unsern hulten, daz ir von unser wegen vast wendet und understet daz niemanden
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2