493 habent zw ainer gezewgnüs der rechten warhaitt den vorgenanten drein an schaden. Der brief ist geben an eritag vor aller heiling tag do man zallt von Kristi gepürdtt tausent iijC. jar und darnach in dem Ixx. jar. Aus einem Inventarium Schaunberg’scher Urkunden geschrieben auf Papier gegen das Ende des XV. Jahrhunderts, im Schlossarchiv zu Eferding. CDXCVIII. 1370. 5. November. Friosach. — Jans von Traun vergleicht sich mit dem Erzbischofe von Salzburg wegen des Streites um die Pflege zu Titmaning. Ich Jans von Trawn hauptman ze der Vreyenstat bechenn offennlich mit dem brief für mich und für all mein erben diener und helfer, daz ich mein diener und helfer freuntlich genuglich gar und gaentzlich geriht sein mit dem erwirdigen herren hern Pilgreim ertzbischof ze Salzburg legaten des stuls ze Rom und mit seim gotshaus umb alle stözze chriege vördrung züsprüch und schaden die wir hincz im und seinem gotshaus von der phleg wegen ze Tytt maning und von allen andern sachen wie die genant sind gehabt haben uncz auf den heutigen tag also, daz wir hinfür hincz im hincz seinen gotshaus und hincz seinen nahchomen noch hincz allen den irn dehain ansprach noch vordrung niht haben sullen noch mügen noch in dehainen schaden zucziehen in dehainem weg wir selber oder ander yeman von unsern wegen. daz loben wir mit unsern trewen an aydes stat steet ze haben an allez geverd. und daruber ze urchúnd gib ich vorgenanter Jans von Trawn für mich mein erben dyener und helfer den offen brief versigelten mit meim anhangend insigl, der gebn ist ze Friesach, do nach Christs gepurd ergangen waren dreuczehen hundert jar darnach in dem sibenczigistem jar an sand Lienhards abent. Salzburger Kammerbuch II, pag. 359 Nr. 732; k. k. geh. Hausarchiv.
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