Urkundenbuch des Landes ob der Enns

464 gewunnen, von wem das wêr was si des schaden nement, das sullen wir in alles ausrichten und widerchern au allen irn schaden, und sullen ouch si das haben ouf uns unverschaidenleich und ouf allem unserm gût das wir haben in dem lande ze Osterreich oder wa wir es haben ob der Ens oder under der Ens. Und daz der chauf fürbas also stwt und unzerbrochen beleibe und wannd wir selber nicht aygner insigilu haben, darumb so geben wir in den brief ze einem waren urchünde der sache versigilten mit des vorgenanten perg¬ maisters insigil hern Petreins des Mannseber und mit heru Seyfrits insigil des Schivers von der Heiligenstat. Darunder wir uns mit unsern trewen an gevêr verpinden alles das stwt ze haben und ze laisten, das vor an dei brief geschriben stet. Der brief ist geben nach Christes geburt drewtzehen hundert jar darnach in dem sybentzgistem jare des nêchsten phintztags vor mittervasten. Orig., Perg., im chemaligen Archiv von Garsten mit zwei hängenden Siegeln. CDLXVIII. 1370. 20. März. — Die Moyker ron Huutshaim verkaufen an Heinrich von Jedendorf Gûlten zu Ctenthal, die Lehen vom Grafen von Schaunberg sind. Ich Hans der Moyk und ich Niklas sein veter und ich Ott ir reter und ich Hans und ich Dietreich und ich Jorg ir veter die Moyker ron Hunczhaim und all unser erbu wir verjehen, daz wir recht und redleich verchauft habu dreuczehen phunt gelez an zwen und sibenczig phennig wienner munizze unsers rechten lehens daz wir ze lehen haben von dem edlen hern graff Ulreichen von Schowuberch, und ist alls gelegen ze Utestal auf behaustem gut und auf behaustem holden und auf uberlent und auch an purchrecht, je ain phunt gelez umb czehen phuut wienner phennig der wir genczleich gewert sein dem erbern man Hainreich von Jedendorff und alln sein erben ledichleich und vreyleich cze habu und allen irn frum damit schaffen als der chaufbrief sagt den si darumb von uns habn also mit ausgenomner red, wan uns der egenant Hainreich von Jedendorff oder sein erbu paide sun und tochter oder wem er sein gescheft enphilicht, es sey an seinem end oder wan er es schafft und ouch wan unser gnediger lehenher der vorgenanten gult ym land ist, so sul wir in berait sein und sullen in die lehen aufgeben und schullens darnach

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