Urkundenbuch des Landes ob der Enns

tag cham an den montag oder an den eritag, so mag der pfarrer die selben messe ervellen an dem mitichen mit einer messe. Ob aber ander veyrtag chamen an dem montag damit hat der pfarrer gewert. War aber ob der vorgenant punekk paydenthalben ayns oder mer nicht volpracht wurd alz oben verschriben ist, daz mugen und schullen wir geyn in si gein uns beruffen alz vil unez daz der vorgenant goczdienst ganczleich volpracht wirt. Daz in und uns daz paydenthalben ewichleichen stat und unczebrochen beleib geben wir in zu urchund den prief versigelt mit dez erbern manns Hainrich von Raitenpuch ze den zeiten richter ze Weythart anhangunden insigel. Darunder wir uns verpinden mit unsern trewn an gevar stat ze haben und ze volfuren alz daz daz an dem prief verschriben stet. Datum anno domini M"ece° (millesimo trecentesimo) septuagesimo in die Scolastice virginis. Orig.. Perg.. Siegel etwas beschädigt; im königlich baierischen allgemeinen Reichsarchiv zu München. CDLXII. 1370. 23. Februar. Botzen. — Die Hlerzoge Atbrecht und Leupolt bestütigen den Satzbrief ihres Bruders Herzog Rudolfs fûr Jans den Lassberger und zeinen Sohn Rudolf mit 1400 Mark auf der l'este uud dem Gericht zu Ullen. Wir Abrechtund Leupolt gebrûder von Gotes gnaden herczogen ze Osterreich ze Steyr ze Kernden und ze Krain graven ze Tyrol ete. bekennen und tûn kunt offenleich mit disem brief, als weilent der hochgeborn furst unser lieber brûder herczog Rudolf' von Osterreich dem Got gnad, unserm getrewn Hannsen dem Laxpergër unser des egenanten herczog Leupolts marschalich und Rudolfen seinem sune und iren erben unser vest und herschaft ze Ulen mit leuten gûtern gerichten und mit allen andern zugchorungen verseczet hat zu ainem rechten werenden phande fur vierczehenhundert mark zalperner gütrr und geber meraner munsse, desselben gelts unser egenanter bruder selig dem vorgenanten Rudolfen dem Lazperger gab von besundern gnaden tausent mark ze heyrat gute durch der getrewn dinste willen die der obgenant Hanns Laxperger sein vater im und uns getan hat, und die vierhundert mark er im schuldig was umh die dienst die er im und uns getan hat gen Bayrn und gen Fryaul mit einem erbern gewaffenten volk als das alles vôllikleich beweiset

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