Urkundenbuch des Landes ob der Enns

sicherhait und zeugnûz geb wir in den brif besigelt mit dez erbern mains Otten von Law anhangunden insigel. Daz geschâch do man zalt von Christes gepurd drewtzehen hundert jar darnach in dem sibenczkistem jar an sand Ayten tag. Orig., Perg., im königlich baierischen allg. Reichsarchiv zu München. CDLIX. 1370. 5. Februar. — Wernhart der Mayer von Eggerding erklärt für sich und seine Erben, dem Domcapitel von l'assau von dem Gut zu Unteraichen Pfarre Autiesenhofen, den jährlichen Dienst getreulich zu leisten. Ich Wernhart der Maier von Ekcherting mein hausfraw und all unser erben verjehen, daz wir von dem gut datz Underaichen in Antesenhover pfarr gelegen daz wir von unsern genâdigen herren den chorherrn ze Pazzaw haben und daz unser gechaufte erib ist von Ulreichen dem Amptman seiner hausfrawn und irn erben als gentzleicher begriffen ist in den briefen di daruber geben sind also mit der beschaiden, daz wir unsern vorgenanten herren den chorherren ze Puzzaw järleichen davon raichen und geben sullen ze rechter dienst zeit sechtzk pazzawer pfenning di dann gib und gach sind und ze östern einem obristen chelner dreizk ayer und zwen chaes und zu sand Stepfans mezz zwai huen. Wir sullen auch in unser vorgenanten herren stift gen mit zwain huenern als ander ir holden. Tâten wir dez nicht und daz wir versâzzen den vorgenanten dinst viertzehen tag daz er nicht geviell, so gent darauf ze wandel zwaintzk pfenning. wär aber daz daz wir versâzzen den vorgenanten dinst mit sampt den wandel ein gantz jar, so sei wir von allu unsern rechten gevallen uud mugen unser vorgenant herren irn frum damit geschaffen als mit andern irn ledigen gueten, daran wir sew nicht engen noch irren sullen weder mit recht noch an recht in dehain weiz. und wo wir dez chriegten geistleich oder weldleich so habent unser vorgenant herren gewunnen und wir verlaren. Ez is ze merchen. wann der vorgenant Wernhart abget so soll all zeit der elter ez sey fraw oder man von irm obristem chelner raichen und enphahen daz egenant guet als gewôndleich und rechtleich ist. Wär aber daz wir versetzen oder verchaufen wolten so sull wir unser herren vor allen lauten an pieten, und mainten si dann nicht ze chaufen darnach und

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