447 Der brief ist kewen nach Christes gepurd dreutzehen hundert jar darnach in dem subentzgistem jar an der heyligen dreier chunig tag nach weinachten. Orig., Perg., die Siegel zertrümmert; im Schlossarchiv zu Eferding. CDLIII. 1370. 17. Jäner. — Georg der Püchler stellt einen Urfehdebrief aus wegen der Gefangenschaft, in welcher ihn Graf Heinrich von Schaunberg gehalten und auf die Verwendung des Burggrafen Burkart von Maidburg entlassen hatte. ICH Jorig der Puchlár vergich und tün kund offenlich mit dem brief umb di vancknus darin mich der edl graf Hainrich von Schawnberg gehabt hatt, der mich ledig gelassen hatt durich seins ohaims des edlen herren Purckhartz purckgrafen zw Maidburg und graf zw Hardegk meins gnadigen herren pet willenn, das ich dem vorgenanten graf Hainrichen darumb gelobt han mit mein trewn an aydes statt und verpind auch mich mit dem brief, das ich furwass wider in nymermer tún will und das ich auch von der egenanten vancknus wegen nyemant dester veintter sein will, und durich pesser sicheraitt han ich darumb gesatzt mein paid brueder Stefan und Pettern die Puchlár zusambt mir und verjechen auch wir die lobt und verhaissen haben, (sic) und wir verhaissen auch mit dem briel das im das von dem egenanten Jorigen unserm brueder alles das statt gehalten werde das vorgeschriben stett an alles gevar. Und daruber geben wir im den brief zw ainem urkund mit unser obge¬ nanten dreier prueder der Puchler anhangunden insigl, und mit des vorgenanten graf Purckharts insigl. Der brief ist geben nach Kristi gepürtt drewzechenhundertt jar darnach in dem sibentzigisten jaren an sand Anthoni tag. Aus einem Inventarium Schaunberg'scher Urkunden, geschrieben auf Papier gegen das Ende des XV. Jahrhunderts; im Schlossarchiv zu Eferding.
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