Urkundenbuch des Landes ob der Enns

439 CDXLV. 1369. 1. November. — Ilcinrich der Pernauer verspricht dem Propst von St. Florian für sein Holz bei dem Strälerschachen in der Neukircher Pfarre, welches ihm zu Lehen gegeben wurde, jährlich 8 Pfenning zu dienen. Ich Hainreich der Pernawer vergich, daz mir der ersam geist¬ leich mein genädiger herr probst Weigant datz sand Florian gelihen hatain holtz bey dem Stralerschachen in Neunchiricher pharr, davon ich iem und seinem gotshaus datz sand Florian järleichen raichen schol an sand Merteinstag acht phenning wienner münzz. Tät ich dez nicht und iem die acht phenning ze den obgenanten tag ze zins nicht raichet wie sich daz fûgtt, gestet ez darnach drei vier¬ tzehen tag so pin ich iem vervallen ze wandel sechs schilling phenning ye von viertzehen tagen sechtzig phenning. War aber daz ich den obgenanten zins und auch die wandel inner jares frist nicht gab und verrichtet, so schol dem egenanten gotshaus und auch dem probst datz sand Florian daz obgenant holtz ledig sein worden und schol ich gevallen sein von allen meinen rechten. Daz die wandlung also stät beleib und unverchert daruber gib ich iem den offen brief versigilten mit meinem anhangundem insigel, und ze einer pezzern zeugnüzz mit des erbern meins lieben swager Gotfritz dez Sintzen¬ perger anhangundem insigel. Der brief ist geben nach Christes gepürd dreutzehen hundert jar darnach in dem nawn und sechtzkistem jar an aller heiligen tag. Stiftsarchiv St. Florian, Pergament Codex CI° Fol. 192». ODXLVI. 1369. 11. November. — Friedrich der Schwarz verkauft Georg von Volkensdorf sein Gut zu Erdbrüst. Ich Fridreich der Swartz und all mein erben verjehen, daz wir zu chauffen haben gegeben herrn Jorgen von Volchenstorf und seinen erben unser güt genant datz Erdprüst in Alchofer pharr mit allen den eren und rechten und nützzen und zu demselben güt gehört, und wir iz von alter her pracht haben und daz unser rechtz aygen gewesen ist, umb vier und tzwaintzig phunt wienner phennig der wir von in gantz gericht und gewert sein , . . . . .. . Und daz in daz also

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