415 Albrechten dem alten schaffer ze Pernstein dem Got genad der dez vorbenanten Chunratz swecher gewesen ist und seiner hausfrauen vater, und haben inz geben mit allen den eren rechten und nutzzen umb ein gelt dez wir gar und gantz von in bericht und gewert sein. Wir haben uns dezselben halben haus und waz darzu gehört fürtzicht getan also, daz wir darnach nicht mer ze sprechen habent weder mit recht noch an recht. Sie haben auch daz halbe haus und waz darzu gehórt von uns ze lehen genommen, davon schullen wir auch ir gewer und ir furstand sein an aller der stat und in dez not und durft geschicht und auch als lehens und chaufs und gewerschaft recht ist in dem land ob der Ens. Gieng in von uns daran icht ab da seu ze schaden chemen swie der schad genant wer, den schullen wir in wider cheren mit sampt dem hauptgut, und daz selb schullen seu haben datz uns und auf den convent und auf aller unser hab deu zu unserm gotzhaus gehôrt, und allez schadens mit sampt dem hauptgut volliglich davon ze bechomen mit unserm guetlichen willen wir sein lebentich oder tod. Daz in daz also staet gantz und unverchert von uns furbaz beleib, daruber zu ain waren sichtigen urchund der wor¬ hait geben wir in den prieff versygelten mit unser vorbenanten vraven vraven Katherinen ze den zeiten abbatissin zu Stierwach anhangenden insygel, und mit dez conventz daselb anhangenden insygel besygelten. Der prieff ist geben am sant Jorgen tag dez jars do man zalt von Christes gepurt dreuczehen hundert jar darnach in dem neun und sechtzikisten jar. Aus einer Abschrift nach dem Originale in Schlierbach. CDXX. 1369 5. Mai. — Goufried der Rohrer vergleicht sich mit der Witwe nach seinem verstorbenen Bruder über ihre Erbsansprûche an die Hinterlassenschaft ihres Mannes. Ich Gotfrid der Rorer vergich für mich und für meinen vettern Wolfgangen hern Dyetmars seliger sun des Rórer meins pruders den ich mit leib und mit gut inn han, und tin chunt allen den di den brief lesent oder hörent lesen, das ich mich gancz und gar verebent und verrichtet han mit meiner sweher vrowu Annen Fridreichs hausvrown von Potendorff und weilant des genanten meins pruders hern Dyetmars des Rorer seliger witiwen umb all die chrieg und
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