413 beschaiden man unserm hofmaister ze Chrems schol ze purchrecht dienen ewichleich furbaz alle jar jerleich an sand Michels tag von isleicher jeuchhart vier pfening wienner munzz alz purchrechts recht ist in dem lande ze Oesterreich an allez vertziehen. Wier offen auch und wellen, daz die selbigen akcher und jeuchhart hinfür nicht schullen verwandelt noch verchumbert werden weder mit verseczen oder (sic) mit verchauffen von yeman in dhainen wegen, ez bescheh dann mit unsers hoſmaister dacz Chrems wizzen und willen alz daz rechtleich ist und gewondleich aller anderr unsrer purichrecht und gueter die uns und unserm gotshaus dienend sind in unsern oft¬ genanten hof dacz Chrems. Daruber zu ainem urchund der worhait geben wier den prief mit unserm anhangunden insigel bestêtigt und versigelt, der gegeben ist nach Christes gepürd über drewczehen hundert jar und darnach in dem neun und sechczkisten jar des sunntags nach ostern. Orig., Perg., im chemaligen Archiv von Garsten mit einem hängenden gelben Wachssiegel. CDXVIII. 1369. 8. April. — Heinrich und Friedrich die Lindacher verkaufen Ulrich dem Schenken ihr Gut in der Prait gegen Obackergaudorf. Ich Hainrich der Lindacher und Fridreich der Lindacher paid prüder und unser hauzfrawen und all unser erben die wir haben oder chúnftichleich gewinnen vergechen, daz wir ze chauffen haben geben unser gût daz unser freys aygen ist von dem gotzhaus von Bapenberch daz gelegen ist in der Prait gen Obackergaudorf dem erbern mann Ulreichen dem Schenken und seinr hauzfrawn frawn Gerwirgen und allen irn paider erben die si habent oder chu(n)ftichleich gewinent, umb ain gelt dez si uns gantz und gar gericht und gewert habent, und haben in daz geben mit allen den nûtzen und rechten die darzú gehórnt also mit der beschayden, ob iempt chàm der pezzer erb wolt sein zu dem vorgenanten güt denn ich vorgenanter Hainreich der Lindacher und mein prûder Fridreich und unser erben, der hat vollen gewalt von in że losen umb z(w)ainzig phunt alter wiener phening alle jar jarleich ze unser frawen tag ze der liechtmiss vier¬ tzechen tag vor oder in viertzechen tagen hinnach und ze chainr ander zeit. Auch mag der vorgenant Ulreich der Schenk und sein
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