wier haben ze purchrecht von dem selben gotshauzz ze Gérsten, di gelegen ist datz Saesendorfzenegst des Plankchen hofstat, unvertzigen des purchrechts und tzinss der von alter gehôrt ze rayhen von der selben hofstat in den Gerstenhof ze Chrems und auch in sölher maynung und mit ausgenomen worten, daz man fürbaz ewichleich alle jar jerleich an sand Michels tag an alles vertziehen schol rayhen und geben in den Gersten hof gen Chrems ze purchrecht vier wienner pfening von yeder jeuchhart alz purchrechts recht ist, wer der ist der di selben jeuchhart und êkkchèr inne hat. Wier offen auch, ob daz wêr daz der vorgenant herr abbt Nicla und sein egenantes gotshaus dhainen abganch hiet oder hinfür gewünn an dem selben benanten purchrecht allen, von wiegetanen sachen sich daz füegt an Gots gewalt alain, daz selbe schüllen wier im alz rechtleich ist ausrichten an iren schaden und an gevêr, so wier pezst mügen, Darüber zu ainem urchünd der worhait gib ich obgenanter Merteins der Aelber von Séserndorf den prief mit meinem anhangunden insigel versigelt, und ist des zeug mein lieber freunt Wernhart der Frét mit seinem insigel. Der prief ist geben nach Christs gepürd dreutzehenhundert jar und in dem neun und sechtzkisten jar am palmoster tag. Orig., Perg., im ehemaligen Archiv von Garsten mit zwei hängenden gelben Wachssiegeln. ODXVII. 1369. 8. April. — Abbt Niklas von Garsten erlaubt Martin dem Aelber, aus der Hofstatt zu Sassendorf 6 Joch Aeker zu verkaufen. Wier Nicla von Gotes genaden abbt des gotshauzz ze Gersten verjehen, daz wier ze füedrung durich seiner gepet willen dem erbern mann Mertein dem Aelbér von Saéserndorf aus seiner hofstat die gelegen ist dacz Séserndorf zenegst des Plankchen hofstat die er hat von uns und von unserm gotshaus ze purchrecht, haben geurlaubt und gewalt geben ze verchauffen segchs jeuchhart aekcher ze über¬ lend unvertzigen des purchrechtes und anderr vodrung wie so di genant ist die uns von allter gehort von der selben hofstat geben und ze raihen mit solher beschaiden, daz er die selben aekcher schol geben und verwandlen einem erbern pawmann und sust nicht dhainem andern mann in sogetaner maynung auch, daz uns der selbe
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