Urkundenbuch des Landes ob der Enns

seins bruders von sundern gnaden gegunnet und erloubet haben gunnen und erlouben ouch mit disem briefe, daz si auf dem perg und dem purchstal ze Valkchenberg ein vest gepawn mugen ane menchliches irrung und hindernuzze. Und sullen ouch danne si und alle ire erben, sune und töchter dieselben veste mitsampt dem perg und dem purchstal ze Valkenberg fürbaz-ewichlich von unserm lieben brüder herczog Leupolten und von unsern erben ze rechtem lehen haben und bechennen und die in lehens weise von uns innehaben und besiczen alz lehens und landes recht ist. Davon gepietten wir unsern lieben getrewn allen unsern houbtleuten lantherren rittern und knechten und allen andern unsern undertanen den der brief geczaig wirdt und wellen går ernstlich, daz si den obgenanten von Kappell und iren erben an dem pawe der vorgenanten vesten chain irrung tin in dheinen weg und si dabei beleiben lazzen, wan wir in das erloubet haben in der weise alz vorgeschriben stet. Mit urchund diez briefs geben ze Lincz an phincztag vor sand Michels tag nach Kristes gepurde dreuczehenhundert jar darnach in dem acht und sechczi¬ gistem jare. Dominus dux. Com. Ulricus de Schownberg magister curie de Liechtenstain et magister camere Wehinger. Orig.. Perg.. im k. k. Hausarchiv. Das rothe herzogliche Siegel sehr gut erhalten. CD. 1368. 30. September. — Albrecht, Herzog von Oesterreich ertheilt seinem Oheim Graf Utrich von Schaunbery, welcher ihm jetzt einen Dienst mit 200 Helmen und 200 Schûtzen gegen die von Baiern leisten soll, einen Schadtosbrief Wier Albrecht von Gotes gnaden herczog ze Osterreich ze Steyr ze Kernden und ze Krain graf ze Tyrot etc. tin chunt. daz wir dem edeln unserm lieben öhem graf Ulrich von Schownberg gelobt und verhaizzen haben, swaz er in dem dienste den er uns ze disem mal wider di von Bayrn tûn sol mit zwaynhundert helmen und mit zwaynhundert schuczen an rossen und an hengsten auf dem velde schaden nimet der redlich und wizzentlich ist. daz wir im denselben schaden ablegen sullen und wellen nach dem gewonlichen anslag der

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