383 staet ze haben daz vor an dem brief geschriben stet, und zu ainer pezzer sicherhait der warhait mit der erberen laeut anhangenden insygel versygelten Hermons dez Prawnspergers ze den zeiten lant¬ richter ze Styerwach Jansen dez Rawterz Hainrich dez Praunspergers Jansen von Grueb ze den zeiten margtrichter ze Chirich¬ dorff' wan sey der tayding redner und chawflewt gewesen sint. Der brief ist geben dez nechsten samtags nach dem auffert tag unsers herrn do man czalt von Christes gepürt drewtzehen hundert jar darnach in dem acht und sechtzikosten jar. Orig., Perg., mit fünf hängenden Siegeln von gelbem Wachse im Archive des Klosters Schlierbach. COCLXXXVII. 1368. 28. Mai. Gleink. — Revers des Abbtes Heinrich zu Gleink, die Stiftung eines Jahrtages betreffend für Wilhalm den Chersberger von dem Stein, worn dieser den halben Maulhartzhof zu Galgoltzau in der Pfarre Hofkirchen an das Kloster vermacht. Wir Heinreich van Gots gnaden apt und di gemain der bruder¬ schaſt des gotschaws (sic) ze Glunich verjehen, daz wir mit veraintem rat und mit gueter betrachtung enphangen und ingenumen haben van dem erbern mann Wilhalm dem Chersperger van dem Stain und van seiner hausvrowen frow Anna und van iren erben irs freyn aygens ein halben hof genant der Maulharczhof ze Galgolczaw in Hloschircher pfarr gelegen, den si uns und unserm gotschaws mit gutem willen und mit gunst nach rat irer pesten frewnt und ze der zeit do siw ez wol getin machten für fümfczehen phund wienner pfenning auf daz sichaws gegeben habent mit allen den nüczen und rechten, di darzu gehörnt versücht und unversücht oder wie iz genant ist, in und aller iren vadern seln zu ewigen selgeraet also beschaydenlich, daz dem vargenanten Wilhalm dem Chersperger und seiner hawsvron und iren erben und varvadern seligen jærleich ein jartag begangen werd mit gelewt mit einer gemainen gesungen vigili des abencz und mit einer, gemainen gesungen selmess des margens und mit zwain gesprochen messen dapéi, mit auf gerichter par mit tuech mit zwelf cherczen als sitleich und gewonleich ist, davan der siechmayster der den halben hof inne hat raichen und geben sol sechs schilling pfenning und den drin priestern die di drey
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