381 umb daz ir selbers dinckh, daz sol alz ab sein und niht chraft haben. Ich schaff auch umb den hof ze Portz der gelegen ist in Weiborér pfarr auf der Drœtnach, daz man den selben hof vorauz vor allen dingen losen sol von Góschlein dem Lerbellær umb zwai und dreizzig pfunt wienner pfening und sol den antwurten dem pfarrer ze Aystershaim oder wer chumftiger pfarrer da ist, daz er tû waz mein priet sagt. So schaf ich auch mer umb (?) den prief den ich von Härtlein meinem brûder han besunderleich ûber alle sein hab, daz sol mein lieber swager Hanns der Gnáwzzer und mein ohaim Leutel der Aespœns und mein swager Heinrich der Gœwman, und die süllen zü in nemen meinen lieben swager hern Chraften den Hawser und süllen di gewaltichleich sprechen zwischen meiner tochter und meiner hauzfraun und meins prûder umb die schæden die ich genomen han und umb daz gelt daz ich den Odenburgern geben han und nach den trewn, alz er hinder mich gegangen ist und auch der selb prief sait den wir von im haben. Ich enphilch auch mer den vodern vieren, daz si mein swester die Stauffenekkerin mit etzwew meiner hab auch pas besorgen ob ich herwider niht cham daz si und irev chind dest paz beleiben mügen, und si sullen auch meinem dienentem volich die mit mir reitent und die herwider chöment und die ich hie haim lazz, lon jedem mann nach seinem verdienen und nach iren trewn, und sullen auch vleizzig sein umb mein gelt daz man daz richt wem icht ich schuldig sei. Und daz daz allez stæt und unzerbrochen beleib, darüber zü einem waren ürckünd gib ich vorgenanter Dietreich der Aysterzhaimer in den prief mit meinem insigel versigelten, und zu einer pezzern stæt und zeugnuzz mit meins lieben pruder Hærtleins dez Aysterzhaimer und mit meines lieben swager herren Hansen dez Chnáwssær und mit meins lieben swager Heinrich dez Gwwmans und mit dez erbern mans Meinharte dez Anhanger anhangenten insigeln die ez durch meiner vleizzigen gepet willen daran gelegt habent in und iren erben an schaden, darunder ich und mein erben unz verpinden mit unsern trewn zusampt meinem insigel stæt ze haben und ze volfuren allez daz an dem pfrief (sic) geschriben stet. Daz ist geschehen da man zalt von Christez gepürd dreutzehen hundert jar und darnach in dem acht und sechtzigisten jar dez samptztagz vor dem auffert tag. Orig., Perg., mit dem hängenden Siegel des Anhangers von dunkelgrünem Wachs. Im Pfarrarchiv zu Aistersheim.
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