Steyrer Kripperl

Den größten Ra um nimm: die Vo rd e1• ode r Unt erb ühn,e mit de r zentra len Kr ippe e·in, sie '.ist der Schaup latz der reli,g iösen Bi lder und besaß früh er einmal auswechselbare Figu rernkästchen, von denen aber heute so gu t wie nichts meh r erhalten ist. Zu bei·den Seiten der K1;ipp e und zwei Stufen höher sind auf -der Mitte lbühne in zwei übere.inander- li egenden Rei hen die Werkstätten und Buden der Handwerker und Gewe rbetreibenden untergebrad1t. Die Oberbühn e schließlich stell t di e Krippenstadt im Gewande des b iedermeierli chen Steyr dar, und zwar Zwisd1enbrü cken mit zwei alten Stad ttoren, deren Ori gi nal e freilidl schon vor der Jah rhundertwende d.em wachsenden Verkehr hatten wei- chen mü ssen . Getreu der Wirkli chkeit nachgeformte Häu schen - Fen- ster un,d Türen können geöffnet werden - sorgen für die richti ge Atmosph ä re . Di e Hinterbühn e ist abgetrennt durch einen Vorhang, de.r den Ausbl ick nach Süden auf die nahen Berge der Vora lpen zeig t. Wird ,dieser Vorhang hochgezogen , erscheint entweder eine lieblich e Waldlandscha1ft (Damberg mit dem h eute nich t mehr ex isti erenden Lamberg 'schen Ja gdhaus) oder ,das fri edliche Bild der winterlich ver- HUFSCHMIED 9

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