Steyrer Begegnungen 1976 Nr. 3

Seelsorger der Stadtpfarre Die Steyrer Stadtpfarren und ihre Seelsorger Durch die Abtrennung des neuen Seelsorgegebietes Tabor von der Vorstadtpfarre und manche Umbesetzungen ist in Steyr eine neue Situation entstanden , die uns veranlaßt die STEYRER PFARREN vorzustellen . Die STADTPFARRE STEYR (Brucknerplatz 4, Telefon 20 59, 34 03) Johann Ste inbock Stadtpfa rrer Winfried Aigner Kooperator Die älteste Pfarre von Steyr hat ca. 8100 Bewohner. Zur Stadtpfarre gehören die Gebiete zwischen En ns und Steyr (Mitterwasser) mit der neuen Sch lühslmayrsiedlung und zwischen der Enns und der Bahnlinie von der Neuschönau bis zur Fischhubsiedlung . Di e Stadtpfarre ist eine „ Pfarre mit zwei Kirchen ", der gotischen Stadtpfarrkirche (Patron: HI . Agidius und Koloman) und de r frühbarocken Marienkirche (Maria vom Siege) . Die MARIENKIRCHE (Grünmarkt 1/ 1, Te lefon 31 29) war seit Aufhebung des Dominikanerklosters 1785 Eigentum des „ Religionsfonds ", der damals vom Staat aus den aufgehobenen Klöstern geb ildet wurde. 1963 nach Beend igung des Re l igionsfonds wurde sie ins Eigent um der Stadtpfarre übernommen. Seit 1875 wird die Marienkirche von den Jesu iten betreut. Derzei t wird d ieses beliebte und vielbesuchte Gotteshaus am Stadtplatz renovie rt und wird bald in neuem Gl anz erstrahlen. Zur Zeit le isten dort dre i Patres: P. Emi l Kettner, Kirchenrektor und Super ior, P. Friedrich Matter und P. Ferd inand We iß, überpfarrliche Beicht-, Aussprache- und Krankenseelsorge und betreuen die Gefangenenhäuser in Steyr und Garsten . Seelsorger der Vorstad tpfarre Die VORSTADTPFARRE ST. MICHEAL (Michaelerplatz 1, Neue Tel.-Nr. 2014) Die zweitälteste Pfarre umfaßt nach Abtrennung des Tabor das Gebiet zwischen Steyr-Enns und der „ Taborkante " bis zum Wiesenberg und der Aichetst iege _ Sie zählt 4800 Bewohner. Die von der Pfarrsekretärin lnge Eder betreute Pfarrkanz lei enthält d ie größte Taufmatr ik von Steyr, weil dort al le Tauten des Landeskrankenhauses eingetragen sind ; das waren bis zur Einführung der Pfarrtaufen vor drei Jahren jährlich über 1000 Tauten. (Kanz leistunden : Mo-Fr 8-12 Uhr). Josef Enich lmayr Pfarrer Seelsorger Tabor Alois Eislmeir Expositus Bruno Hirt Kooperator Im Pfarrgebiet wohnen noch der p-ensionierte Pfarrer von Christkindl, Al o is Hartl , und Rel igionsp rofessor an der HTL, Johann Wi llnauer, Kirchenrektor der Bruderhauskirche . Das Gebiet westlich vom Wiesenberg bis zur Stadtgrenze ist ein eigener Seelsorgesprengel : d ie KOOPERATOREXPOSITUR ST. ANNA (Annaberg 6, Telefon 20 93) - Expositus : Rupert Wöhrenschimmel. Der jüngste Seelsorgesprengel in Steyr ist die KOOPERATOREXPOSITUR HL. FAMILIE STEYR-TABOR (Rooseve ltstraße 10, Tel. 2049'). Sie umfaßt das Gebiet Tabo r ohne Resthofsied lung , die zur Pfarre Gleink gehört, und zähl t c irka 6700 Bewohne r. Seelsorglicher Schwerpunkt ist die Familienseelsorge. Deswegen wurde die neue Kirche am EnnserKnoten 1975 auch der h l. Familie geweiht. Dr. Alexander Kronsteiner Rel.-Prof., Studentenseels. Johann Willnauer Rel igionsprofessor Die PFARRE CHRI STKÖNIG, MÜNICHHOLZ (Punzerstraße 45, Telefon 71364): Im Pfarrgebiet von Münichholz wohnen ca. 9700 Menschen , die zum Großteil in den Steyr-Werken arbeiten. Seit 1947 betreuen Patres der Gemeinschaft der Oblaten (OMI) die Pfarre . Im Jahre 1966 wurden die neue Ki rche und das Pfarrheim gewe iht. Münichholz hat ein sehr junges Seelso rgerteam! Die PFARRE ST. JOSEF, ENNSLEITE (Arbei terstraße 15, Te lefon 22 75) wurde 1962 von der Stadt pfarre als Pfarrexposi t ur abgetrennt und nach de r Weihe der neuen Kirche 1971 zur Pfarre erhoben . Sie umfaßt das Gebiet der Enns leite und die Waldrandsied lung und zählt ca. 8400 Bewohner, etwa 70 0/o Arbeite r und Angestellte der Steyr-Werke. Im FIO-JUGENDZENTRUM geschieht überpfarrliche Jugendseelsorge. See lsorger Ennsleite Ernst Pim ingstorfer Pfarrer und Dechant Ludwig Puchinger FIO-Kaplan Seelsorger Mün ichho lz 0 1 -· .. - P. Engelbert Ferihuemer Pfarre r P. Alois Gappmaier Kooperator und P. Josef Eßl Betriebsseelsorger Die PFARRE CHRISTKINDL (Telefon 42 66) wird seit September 1976 von den Religionsprofessoren Alois Dinböck (Pfarradmi nistrator) und Ado lf Berka (Kurat) betreut.

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