Steyr Bildführer 1969

bergerstadels - 1613 Errichi:ung des Schnallentores - 1616 Erbauung des Kapuzinerklosters und der Kirche - 1617 Einweihung von Kirche und Kloster - Aufnahme katholi- schen Gottesdienstes in der Spitalskirche - Steyr trotz der Wirren in höchster wirtschaftlicher und geistiger Blüte - 1620 Besetzung der Stadt durch Kriegsvolk des Herzogs Maximilian von Bayern - Graf Herberstorff wird Statt- halter von Oberösterreich - nur die 16 noch katholisch verbliebenen Familien in Steyr sind von der Einquartierung befreit - Geldentwertung und Teuerung - Schleichhandel blüht - 1624 Einleitung der Gegenreformation - Landes- verweisung der Prediger, Schullehrer und Protestanten - Schließung der lutherischen Kirchen - Auswanderung vieler reicher Bürger - 1625 Pest in Steyr - Gründung der Innerberger-Hauptgewerkschaft - 1626 Beschlagnahme aller protestantischen Bücher - Einzug der Dominikaner in Kloster und Kirche - Bekehrungen unter dem Druck von Einquartierungen - neuerliches Ausbrechen des Bauern- krieges durch grausames Vorgehen des Grafen Herberstorff und seiner Soldaten - Flucht der Priester, Mönche, führen- der Persönlichkeiten und vieler Katholiken aus Stadt und Burg - Stadtrichter Wolfgang Madlseder reißt die Führung an sich und übergibt die Stadt den Bauern - Stefan Fadinger, ihr Führer, lagert mit 40.000 Mann auf der Tabor- höhe - Besetzung von Burg und Stadt - Weiterzug des Bauernheeres nach Linz - 400 Bauern als Besatzung der Stadt - Belagerung von Enns und Linz - Verhandlungen in Steyr - Tod Fadingers - Achaz Wiellinger übernimmt den Befehl - Plünderung Steyrs und Übergabe an die kaiser- lichen Soldaten - Rückkehr der Entflohenen - Ergebung der Bauern - Weiterführung des Kampfes im Hausruckviertel - 1627 Hinrichtung von acht Rädelsführern, darunter Madl- seder - weitere Exekutionen - Einsetzen der Gegenrefor- mation - 1628 Ende der bayr ischen Herrschaft - 1631 Erbauung des Jesuitenklosters - 1632 neuerliches Aufleben 90

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