580 9 OG Kirchberg-Thening H/9/1 Kirchberg H/9/1 Kirchberg: Erdsubstruktion des Sitzes Kirchberg, Flurname „Schlossberg“ in der O. und KG. Kirchberg. 1140 Adalram de Chirichperch; 1264 IX.29. Vlrich de Chirchpergk; 1358 VII.30. Hanns der Kürchperger; 1413 der sicz ze Chirchperg. Quellen: oöUB II/725, III/327, VII/590; oöLA, Schaunberger LB. fol. 5v, Pa II/18. Lit.: Grüll, Innviertel, S. 178. Lage: 3,3 v.u., 11,5 v.li.u. (32). (Originaler Datensatz von N. Grabherr). A. Benedikt Pillwein schreibt bezüglich der Lage des vor 1516 öde gefallenen Sitzes: “Die Kirche zu Ehren des heil. Valentin hat 3 Altäre, und wurde der Sage nach von den Herren von Kirchberg und Hartheim erbaut, welche von 1045 an bis ins 16. Jahrhundert in Urkunden öfters vorkommen. Ihr Schloß sey im Garten des großen Hofmayrgutes gestanden, noch dem Namen Schloßberg führend. Bernhart von Kirchberg wollte das Schloß 1514 mit Bewilligung K. Maximilian I. wieder herstellen; es unterblieb aber.“ Der Eintrag verweist auf das Anwesen vulgo Hofmayrgut in Kirchberg 1 (heute: Pfarrgasse 7). Nach einer lokalen Überlieferung soll sich der Sitz in einem versumpften Teich in der Nähe des Gutes befunden haben. Der Flurname „Schloßberg“ ist den Einwohnern allerdings nicht geläufig. Wenige Meter westlich des Gutes sind im ALS-Geländemodell eigenartige Terrainveränderungen erkennbar, vielleicht handelt es sich um verschliffene Rudimente des schon vor 1516 öde gefallenen Sitzes. Auf die ehem. Herrschaft verweist auch die Hoftaferne am Ortsplatz 1. B. PILLWEIN 1830, 270 SCHIFFMANN 1935b, 38 GRÜLL 1964, Nr. 59, 178 NEWEKLOWSKY 1965, Nr. 48, 19 REITINGER 1968, 209 C. D. 45305 KG Kirchberg, GST-NR 476/1, (nahe) Pfarrgasse 7 E. 61179,90 / 347609,89 (Hofmayr) 61045,36 / 347625,24 (Erdwerk?) F. Nicht mehr erhaltener Ansitz / Burgstelle / Wehranlage (evtl. untertägige Befunde)
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2